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Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Wissenschaft und Technologie sind der Schlüssel zu menschlichem Fortschritt. Das lehrt uns auf beeindruckende Art und Weise die Pandemie, der wir seit vergangenem Jahr gegenüberstehen: Weltweit arbeiten Forscherinnen und Forscher eng zusammen, Impfstoffe wurden in Rekordzeit entwickelt. Das zeigt, dass technologischer Fortschritt und die positive Kraft der Wissenschaft nachhaltig Mehrwert für die Gesellschaft schaffen.

Auch wir bei Merck leisten unseren Beitrag im Kampf der Wissenschaft gegen das Virus: So unterstützen wir beispielsweise weltweit über 50 Impfstoffprojekte, 35 Lösungen für die Testung auf Covid-19 sowie die Entwicklung von mehr als 20 Therapieoptionen.

Als Wissenschafts- und Technologieunternehmen übernehmen wir Verantwortung, Antworten auf die dringendsten Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Für uns ist dabei klar: Nachhaltiges Unternehmertum und profitables Wachstum schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern bedingen einander. Deshalb haben wir vergangenes Jahr Nachhaltigkeit als festen Bestandteil in unserer Unternehmensstrategie verankert – und uns ambitionierte Ziele gesetzt: Im Jahr 2030 wollen wir durch nachhaltige Wissenschaft und Technologie Fortschritt für mehr als eine Milliarde Menschen ermöglichen und Nachhaltigkeit in allen unseren Wertschöpfungsketten verankern. Wir wollen unseren Ressourcenverbrauch deutlich senken und unsere Emissionen bis 2030 um die Hälfte reduzieren. Es ist unser Ziel, ab 2040 klimaneutral zu wirtschaften.

 

Stefan Oschmann Vorsitzender der Geschäftsleitung (Foto)

 

Wir bekennen uns zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Dabei zahlen wir auf Bereiche ein, die wir mit unserer Geschäftstätigkeit am stärksten beeinflussen können. Dazu gehören beispielsweise "Gesundheit und Wohlergehen" oder "Verantwortungsbewusster Konsum und Produktion". Seit 2005 unterstützen wir zudem den "Global Compact" der Vereinten Nationen und die darin festgeschriebenen Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Bekräftigt haben wir diese Haltung mit der Unterzeichnung des "Statement from Business Leaders for Renewed Global Cooperation" im vergangenen Jahr.

Unsere Nachhaltigkeitsziele sind ehrgeizig. Aber bereits heute sehen wir vielversprechende Ergebnisse. So sind insgesamt mehr als 1.100 unserer Life-Science-Produkte nachhaltiger als herkömmliche Anwendungen. Wir verwenden schon jetzt für einen Teil unserer Lösungsmittel nachwachsende, nicht lebensmittelbasierte Rohstoffe. Das Lösungsmittel Cyrene™ stellen wir zum Beispiel aus Abfallzellulose her. Auch in der Biotechnologie setzen wir auf nachhaltige Angebote: Aktuellen Hochrechnungen zufolge können wir allein durch unsere ZooMAb®-Antikörper bis 2025 rund 75 Tonnen CO2 durch aufwendige Transporte vermeiden. Die Antikörper, die für viele Anwendungsbereiche in Medizin und Forschung unverzichtbar sind, müssen nicht mehr in speziell isolierten, eisgekühlten Behältern transportiert werden, sondern sind bei Umgebungstemperatur transportfähig und lagerstabil.

Verantwortung zu übernehmen heißt für uns auch, die Erfahrungen aus der Corona-Krise zu nutzen. Das gilt beispielsweise für die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten. Unter dem Titel "Future Ways of Working" haben wir vergangenes Jahr Leitlinien entwickelt, die es uns ermöglichen, unser Innovationspotenzial noch gezielter zu entfalten – durch den verstärkten Einsatz neuer Technologien wie der künstlichen Intelligenz, oder durch den Ausbau unseres flexiblen Arbeitsmodells. Dieses führen wir bis zum Jahresende 2021 weltweit an allen Standorten ein. So ermöglichen wir vielen Beschäftigten, ihre Arbeitszeit und ihren Arbeitsort frei zu wählen.

Über unsere Unternehmensgrenzen hinaus engagieren wir uns für ein gerechteres Zusammenleben, zum Beispiel im Gesundheitswesen. Weltweit haben noch immer nicht alle Menschen gleichermaßen Zugang zu einer umfassenden gesundheitlichen Versorgung, besonders in Regionen mit geringem oder mittlerem Einkommen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen weltweit koordinieren wir zahlreiche Maßnahmen, um die Situation in den am stärksten benachteiligten Ländern der Welt zu verbessern. So haben wir im Kampf gegen die tropische Wurmerkrankung Bilharziose seit 2007 bereits 1,3 Milliarden Tabletten an die Weltgesundheitsorganisation gespendet. Außerdem setzen wir uns mit unserer integrativen Strategie – von Diagnostik bis zu Hygienemaßnahmen oder Bildung – dafür ein, die verheerende Krankheit langfristig auszurotten.

Forschung und technologischer Fortschritt sind die wirksamsten Mittel, um die Herausforderungen zu meistern, denen die Menschheit gegenübersteht. Beim Lesen dieses Berichts werden Sie feststellen: Als nachhaltiges Unternehmen schaffen wir mit unserem Geschäft langfristige Werte. Wir wollen dabei ökologische, soziale und geschäftliche Aspekte in Einklang bringen – für uns selbst als Unternehmen, für unsere Stakeholder und für die Gesellschaft insgesamt. Alle unsere Geschäfte sollen hier einen positiven Beitrag leisten. Wir nehmen diese Aufgabe als unsere unternehmerische Verantwortung wahr. Aus Überzeugung, jeden Tag.

 

 

 

Ihr

Unterschrift Stefan Oschmann (Handschrift)

Stefan Oschmann
Vorsitzender der Geschäftsleitung

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