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Ergebnisse

Stakeholder-Dialog

Unsere Geschäftstätigkeit berührt die Interessen vieler Menschen. Deshalb ist für uns der Austausch mit unseren verschiedenen Stakeholdern (Anspruchsgruppen) sehr wichtig. Im Dialog mit ihnen machen wir unsere Entscheidungen und unser Handeln transparent, um die Akzeptanz für unsere Geschäftstätigkeit zu erhöhen. Unser Ziel ist es, unterschiedliche Interessen möglichst in Einklang zu bringen, Vertrauen aufzubauen und langfristig zu erhalten.

Dialog auf unterschiedlichen Ebenen

Zu unseren wichtigsten Anspruchsgruppen zählen unsere Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner, Patienten, die Merck-Familie als Hauptanteilseigner, Aktionäre sowie unsere Lieferanten. Wir führen einen kontinuierlichen Dialog mit unseren . Diesen Austausch nutzen wir, um wichtige Trends und Entwicklungen in der Gesellschaft und unseren Geschäftsfeldern wahrzunehmen – und sie bei der Ausgestaltung unserer unternehmerischen Verantwortung zu berücksichtigen.

Unsere Stakeholder

Unsere Stakeholder (Graphic)

Wir führen regelmäßig eine systematische Wesentlichkeitsanalyse durch, die uns Anhaltspunkte zu Stakeholder-Erwartungen gibt. Auf diese Weise identifizieren wir die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Themen, die für unsere Stakeholder bedeutend sind – und somit auch für uns.

Für die Interaktion mit bestimmten Interessensgruppen haben wir Richtlinien und Grundsätze festgelegt. Dabei steht stets das regelkonforme Handeln im Vordergrund. Beispielsweise haben wir interne Richtlinien und Überprüfungsprozesse für die Beziehung zu Patienten, für Interaktionen mit Stakeholdern im Gesundheitswesen sowie für Geschäftspartnerschaften definiert.

Mit unseren Anspruchsgruppen kommunizieren wir regelmäßig über unterschiedliche Formate: Wir führen Stakeholder-Befragungen durch oder veranstalten themenspezifische Dialoge auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Zudem tauschen wir uns in Gesprächs- und Informationsforen oder im Zuge unserer Interessensvertretung (Advocacy) sowie unserer Verbandsarbeit aus. Einige Dialog-Beispiele haben wir nachfolgend aufgelistet:

Mitarbeiter

Mitarbeiterbefragungen

Intranet „EVA“

Deutschlandweites Ideenprogramm

Karrieremessen

Patienten

Patient Advisory Boards (PAB) zur Einbindung von Patientenorganisationen in unsere klinische Forschung

Mitglied in diversen Initiativen zur Qualität und Effizienz klinischer Studien

Arbeitnehmervertreter

Einbindung von lokalen Arbeitnehmervertretungen in Unternehmensentscheidungen

Wissenschaftler

Merck Bioethics Advisory Panel; Digital Ethics Advisory Panel

Gemeinden

Gesprächs- und Informationsforen für die Anwohner an unseren Standorten

Gesundheitssysteme

Veranstaltungsreihen

Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden und anderen Interessensgruppen

NGOs

Netzwerktreffen

Kooperationen

Verbände / Politik

Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen

Lieferanten

Lieferantenbefragungen

Dialogveranstaltungen

Aktionäre

Jahreshauptversammlung

Veranstaltungen für Investoren

Behörden

Themenspezifische Zusammenarbeit

Weitere Informationen zu Stakeholder-Dialogen finden sich in den einzelnen Berichtskapiteln.

Gesprächs- und Informationsforen

An großen Standorten betreiben wir Gesprächs- und Informationsforen für die Anwohner. In Darmstadt informieren wir bei Rahmenplanungstreffen bereits seit 1994 jährlich Vertreter der Stadt, des Regierungspräsidiums sowie der Nachbarschaft und diskutieren mit ihnen über die Entwicklung des Standorts.

Beteiligungen an Initiativen

Wir kooperieren mit zahlreichen gesellschaftlich relevanten Organisationen, beispielsweise mit dem Goethe-Institut und dem World Environment Center (WEC). Außerdem beteiligen wir uns an weiteren Initiativen, die unseren Anspruch an verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln teilen wie beispielsweise Chemie3 und Responsible Care®.

Politische Interessensvertretung und Verbandsarbeit

Wir bringen uns aktiv in den politischen Prozess ein. Unsere Positionen und Sichtweisen legen wir sowohl im direkten Dialog mit Politikern als auch durch unsere Verbandsarbeit dar. Wichtige nationale und internationale Branchenverbände, in denen wir Mitglied sind und auch Funktionen übernehmen, sind:

  • Bundesarbeitgeberverband Chemie e. V. (BAVC)
  • Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
  • Europäischer Pharmaverband (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations, EFPIA)
  • Federation of Pharmaceutical Manufacturers & Associations (IFPMA)
  • Pharmaceutical Research and Manufacturers of America (PhRMA)
  • Verband der Chemischen Industrie e. V. (VCI)
  • Verband der Europäischen Chemischen Industrie (Cefic)
  • Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (vfa)

Finanzielle Beiträge an die Politik

Weder spenden wir an politische Parteien und zugehörige Organisationen, an Inhaber eines öffentlichen Amts oder Bewerber auf ein solches, noch bieten wir ihnen andere finanzielle Werte. Zuwendungen im Rahmen des politischen Dialogs und des Informationsaustauschs müssen immer in Einklang mit den geltenden Gesetzen stehen. Dies ist in unseren internen Richtlinien festgelegt. In den USA gibt es „Political Action Committees“ (PACs), über die unsere Mitarbeiter politische Kandidaten und Organisationen durch Spenden unterstützen. Dabei handelt es sich nicht um Spenden unseres Unternehmens, sondern um Zuwendungen der Mitarbeiter. Die gespendeten Beträge werden an die US-Wahlaufsichtsbehörde gemeldet und veröffentlicht.

Stakeholder
Als Stakeholder bezeichnet man Personen oder Organisationen, die ein Interesse und/oder einen berechtigten Anspruch an einem Unternehmen haben. Zu den Stakeholdern gehören beispielsweise Mitarbeiter, Geschäftspartner, Nachbarn von Standorten oder Aktionäre.