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Ergebnisse

Wir entwickeln Produkte und Technologien, die das Leben von Menschen verbessern. Kontinuierlich halten wir zudem Ausschau nach wegweisenden Entwicklungen und Trends. Unser wirtschaftlicher Erfolg basiert auf Innovationen, die aus der Forschung und Entwicklung (F&E) entstehen. So können wir viele nachhaltige Beiträge leisten. 2020 wendeten wir 2,3 Mrd. € für F&E auf; das entspricht 13 % unserer Umsatzerlöse. Fortschritte in der Digitalisierung ermöglichen es uns, zukunftsweisende Geschäftsmodelle zu ermitteln.


Forschungs- und Entwicklungskosten nach Unternehmensbereichen1 – 2020

Forschungs- und Entwicklungskosten nach Unternehmensbereichen – 2020 (Pie chart)

1) Nicht dargestellt: Konzernkosten und Sonstiges (zugeordnete Forschungs- und Entwicklungskosten von 62 Mio. €).

Unser Ansatz für Innovation

Unsere drei Unternehmensbereiche Healthcare, Life Science und Performance Materials haben Strategien festgelegt, um zum Wohl der Patienten und unserer Kunden neue Produktentwicklungen voranzutreiben. Durch die unterschiedlich ausgerichteten Unternehmensbereiche haben wir Zugang zu einer breiten Palette von Technologien sowie einen tiefen Einblick in verschiedene Märkte. Beides verschafft uns bei der Entwicklung neuer Produkte einen Wettbewerbsvorteil.

Darüber hinaus wollen wir neue Geschäftsfelder ausloten, die entweder in der Schnittmenge zwischen unseren Unternehmensbereichen liegen oder sogar über den derzeitigen Umfang unserer Geschäftstätigkeit hinausgehen. Innovationsfelder, in denen wir Potenzial für neue Geschäfte sehen, geben die strategische Ausrichtung vor. Mit unserem ganzheitlichen Innovationsprozess wollen wir über unser bestehendes Portfolio hinaus Innovationsprojekte entwickeln: von der ersten Idee bis zur Markteinführung. Dies kann nur gelingen, wenn einerseits unsere Unternehmensbereiche eng zusammenarbeiten und wir andererseits offen für Impulse von außen sind.

Wir schaffen und fördern außerdem bestmögliche Rahmenbedingungen für Innovationen. So wollen wir die allgemeine Innovationskraft in verschiedenen Bereichen stärken. Zu diesem Innovationsnetzwerk gehören Standorte in Darmstadt, in Guangzhou und Schanghai (beides China) sowie im Silicon Valley (Kalifornien, USA): Dort bieten wir interne Programme an und vernetzen uns mit externen Partnern. Daneben investieren wir in innovative Technologien und bahnbrechende Ideen, die für unser Kerngeschäft und unsere Nachhaltigkeitsagenda impulsgebend sein können.

Info

UNSERE INNOVATIONSFELDER ALS MOTOR FÜR INNOVATIONEN

Clean Meat

Hier liegt der Fokus auf Biotechnologie zur Herstellung von echtem Fleisch, das erzeugt wird. Dabei soll die Produktion von tierischem Eiweiß ermöglicht werden, das potenziell gesünder, ethischer und ökologisch nachhaltiger ist.

Liquid-Biopsy-Technologien

In diesem Bereich geht es um nicht-invasive Alternativen zur konventionellen gewebebasierten Diagnostik: beispielsweise . Diese Ansätze können zu einem Paradigmenwechsel in der Diagnose und Behandlung verschiedener Krankheiten führen.

KI-basierte Gesundheitslösungen in China

In unserem ersten speziell auf China ausgerichteten Innovationsfeld widmen wir uns Gesundheitslösungen, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren. Dies umfasst KI-basierte Produkte und Leistungen, die die Wertschöpfungsketten der Medizin- oder Gesundheitsbranche beeinflussen. Sie können beispielsweise die Effizienz steigern, Kosten sparen oder das Kundenerlebnis verbessern.

Wir möchten vielversprechende Projekte vom Brainstorming und der ersten Ideenfindung über die Wachstumsphase bis zur Markt­reife bringen. Dazu bieten wir den Projektteams ein geeignetes Umfeld, um ihre Geschäftsmodelle zu entwickeln und auszubauen. Den Verlauf der Projekte überprüfen wir in einem schlanken Prozess. An festgelegten Meilensteinen bewerten wir die wirtschaftliche Relevanz der Projekte. Alle Aktivitäten werden von Experten begleitet; darunter sind Fachleute für das Design von Geschäftsmodellen, für Geschäftsentwicklung, Marktforschung und agile Methoden. Ziel ist es, dass die neuen Produkte oder Dienstleistungen nach der Markteinführung einen messbaren Beitrag zu unserem wirtschaftlichen Erfolg leisten.

Ein Schwerpunkt unserer Innovationsarbeit liegt auf der Digitalisierung. Wir nutzen das darin liegende Potenzial für unsere Geschäftsentwicklung. Dazu gehen wir zunehmend auch neue strategische Kooperationen mit Organisationen ein, die verschiedene Perspektiven zu diesem Thema einbringen. Das ermöglicht uns, unsere Forschung und Entwicklung zu beschleunigen und unser Lieferkettenmanagement zu verbessern. Außerdem können wir so unser bestehendes Produktportfolio um neue digitale Serviceleistungen erweitern – beispielsweise unseren Diagnose-Roboter PETRA.

Weitere Informationen zu unserer Forschung und Entwicklung finden Sie in unserem Geschäftsbericht 2020.

Wie wir Innovationen vorantreiben

Die Organisation unserer Forschung und Entwicklung spiegelt die Gesamtstruktur unseres Konzerns mit seinen drei Unternehmensbereichen wider. Jeder Bereich betreibt eine unabhängige Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die jeweils eigene Innovationsstrategien verfolgt.

Unsere Konzernfunktion „Strategie und Transformation“ unterstützt bereichsübergreifende und über aktuelle Geschäftsfelder hinausgehende Innovationen. Sie stellt ein Portfolio an Innovationsprojekten zusammen, um langfristige neue Geschäfte für unser Unternehmen aufzubauen. Unser „Innovation Center“ in unserer Unternehmenszentrale in Darmstadt, unser „China Innovation Hub“ (Guangdong und Schanghai) und unser „Silicon Valley Innovation Hub“ entwickeln solche Projekte.

Unser „Innovation Committee“ (IC) überwacht die Umsetzung unserer Innovationsprojekte zwischen den Unternehmensbereichen oder darüber hinaus. Das IC stellt sicher, dass Innovationsprojekte nach einem transparenten und einheitlichen Entscheidungsprozess ausgewählt werden. Außerdem überprüft es die Fortschritte der laufenden Innovationsprojekte. Das IC besteht aus Führungskräften sowohl unserer Konzernfunktionen als auch der drei Unternehmensbereiche. Bei Projekten, an denen wir uns in einem größeren finanziellen Rahmen beteiligen, bindet das IC die Geschäftsleitung ein.

In vielversprechende Ideen investieren

„M Ventures“ ist unsere strategische Corporate-Venture-Capital-Gesellschaft. Mit einem Evergreen-Fonds in Höhe von 400 Mio. € investiert „M Ventures“ in innovative Technologien und bahnbrechende Ideen, die sich signifikant auf unser Kerngeschäft auswirken können. Der Schwerpunkt liegt auf Investitionen in Start-ups in der Frühphase, einschließlich Ausgründungen, die unsere wissenschaftlichen und technologischen Ansätze nutzen.

Daten nutzen

Derzeit führen wir eine neue „Enterprise Data Strategy“ ein – für mehr Daten- und Analysefähigkeiten im gesamten Unternehmen. Dazu bauten wir ein einheitliches Betriebsmodell auf: Es hilft uns, schnellere und fundiertere Entscheidungen zu treffen und auf Grundlage vergangener Verhaltensweisen und Zukunftsprognosen kalkulierte Risiken einzugehen. Dadurch können wir auch Innovationen und Forschung zügiger vorantreiben – mit weitreichenden geschäftlichen Auswirkungen. Die Strategie und die damit verbundenen organisatorischen Veränderungen sollen 2021 vollständig umgesetzt werden.

Im Rahmen dieser Datenstrategie investieren wir außerdem in zusätzliche Kapazitäten für Datenmanagement und Data Science. Wir beschäftigen mehrere Data-Science-Teams in allen Unternehmensbereichen, die sich mit Projekten zu erweiterten Datenanalysen und maschinellem Lernen befassen. Über ein weltweites Expertennetzwerk sind die Teams miteinander verbunden. Sie arbeiten beispielsweise mit externen und internen Daten, um den Vertriebsmitarbeitern im Unternehmensbereich Life Science Erkenntnisse über den Markt zu liefern. Sie verwenden Bilderkennungstechniken, um die Arbeit von Klinikärzten und Forschern im Bereich Healthcare zu unterstützen. Außerdem fördern sie den Forschungs- und Innovationsprozess bei Performance Materials.

Im Zuge der Integration von Versum Materials und Intermolecular gründeten wir ein „Chief Technology Office“ (CTO), um geschäftliche Innovationen zu ermöglichen. Das CTO soll vor allem Trends ermitteln und Technologien prüfen, die über den Zeithorizont oder Aufgabenbereich unserer Geschäftseinheiten hinausgehen. Darüber hinaus riefen wir ein „Technology Leadership Board“ ins Leben: Es soll Technologie-Investitionen des Unternehmensbereichs Performance Materials prüfen und optimieren.

Wozu wir uns verpflichten: innovative Ideen schützen

Wir verpflichten uns, dafür zu sorgen, dass sensible Informationen vertraulich behandelt werden. Dies gilt vor allem beim Schutz von geistigem Eigentum bei Digitalisierungsprojekten und unserer innovativen Ideen. Unsere Richtlinie zu Datenschutz und personenbezogenen Daten (Policy for Personal Data Protection and Personal Data Privacy) definiert die Standards, nach denen wir Daten verarbeiten, speichern, nutzen und übermitteln.

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Datenschutz.

Innovationen im Kampf gegen Covid-19

Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie wollen wir die Innovationskraft unseres Unternehmens nutzen. Dazu bildeten wir eine Covid-19-Taskforce, die über unsere Geschäftsfelder hinweg tätig ist. Sie rief eine interne Ideeninitiative und einen externen Ideenwettbewerb ins Leben, der Forschungsvorhaben aus dem Jahr 2020 fördert. Außerdem führte die Taskforce verschiedene Projekte durch: Beispielsweise koordinierte sie das Auswahlverfahren für Arzneimittel, die zur Behandlung von Covid-19 infrage kommen – wie Rebif® und M5049 –, bis zur klinischen Entwicklung. Darüber hinaus entwickelte sie einen Test, mit dem Antikörper nachgewiesen werden können.

Weitere Informationen zu unserer klinischen Entwicklungstätigkeit rund um Covid-19 enthält das Kapitel Klinische Studien.

Mitarbeiter mithilfe von Software einfacher testen

Wir entwickelten eine Softwarelösung, die einen wesentlichen Teil des Covid-19-Testverfahrens für die Mitarbeiter digitalisiert, optimiert und automatisiert. Die erste Version der nur für den internen Gebrauch bestimmten Software konzentriert sich auf die Testverwaltung, beispielsweise mit Automatisierung von E-Mails, Testaufforderungen sowie der Anamnese. Außerdem dokumentieren wir die Einwilligung der Benutzer, Patientenprofile, Testfälle und das Versenden von Testergebnissen.

Unser Innovation Center: aus Ideen neue Geschäfte entwickeln

In unserem Innovationszentrum in Darmstadt herrschen optimale Bedingungen, um Ideenweiterzuentwickeln und sie zu neuen, tragfähigen Geschäften auszubauen. Das Zentrum fördert nicht nur strategische Wachstumsfelder wie unsere Innovationsfelder, sondern bietet auch eine Plattform für Serendipität. Unser Innovationszentrum ist offen für alle im Unternehmen, die eine Idee haben, die entweder zwischen unseren Unternehmensbereichen angesiedelt ist oder über unsere derzeitigen Aktivitäten hinausgeht.

Aus dieser Art des kreativen Denkens entstand beispielsweise eine Kooperation, um die Produktion von Tabletten zu verbessern, die in klinischen Studien verabreicht werden. Mit herkömmlichen Herstellungsverfahren ist es meist zeitaufwendig und teuer, Tabletten für solche Studien zu produzieren. Zusammen mit AMCM– einem Schwesterunternehmen des 3D-Druck-Weltmarktführers EOS – entwickeln wir eine -zertifizierte 3D-Drucklösung. Damit wollen wir die Herstellung von solchen Tabletten einfacher und flexibler gestalten – und so Zeit und Kosten einsparen.

Silicon Valley Innovation Hub: die Zukunft von Lebensmitteln vorantreiben

Das „Silicon Valley Innovation Hub“ treibt unser Innovationsfeld „Clean Meat“– auch kultiviertes oder zellbasiertes Fleisch genannt – federführend voran. Als technologischer Wegbereiter für diese aufstrebende Branche setzen wir unser umfangreiches Know-how um Bioprozesstechnik aus dem Unternehmensbereich Life Sciences ein. Wir pflegen starke Beziehungen und Partnerschaften mit Start-ups, wissenschaftlichen Einrichtungen und führenden Organisationen wie dem „Good Food Institute“. Außerdem arbeiten wir an Innovationsprojekten, die sich mit konkreten technischen Herausforderungen befassen.

Zellkulturmedien stellen als Kostentreiber eine große Hürde für die Produktion von kultivierten Fleischerzeugnissen dar. Sie machen schätzungsweise 55 % bis 95 % der Produktionskosten aus. Um zellbasiertes Fleisch in industriellem Maßstab zu erzeugen, sind kostengünstige Nährmedien nötig; gleichzeitig müssen sie das Wachstum bestimmter Zellen effektiv unterstützen und frei von tierischem Material wie fötalem Rinderserum sein. Eines unserer Innovationsprojekte greift eben diese Herausforderungen auf. Ziel ist es, Formulierungen von Nährmedien zu entwickeln und zu kommerzialisieren, die keine tierischen Produkte enthalten. Wir kooperieren mit Start-ups und bringen unsere Expertise zu Zellkulturmedien ein. Ziel ist es, Fleisch unterschiedlicher Säugetier-, Geflügel-, Fisch- und Meeresfrüchtearten effizient herzustellen. Das „Silicon Valley Innovation Hub“ leitet dieses Projekt und führt es gemeinsam mit den Experten des Innovationszentrums Darmstadt und der Einheit „Process Solutions“ aus unserem Unternehmensbereich Life Science durch.

China Innovation Hub: unsere internationale Innovationskraft stärken

Mit dem „China Innovation Hub“ etablieren wir unser Innovationsnetzwerk auch in China und bringen unsere weltweite Innovationskraft voran: Das Hub leitet unser China-spezifisches Innovationsfeld „KI-basierte Gesundheitslösungen“ und untersucht künftige Geschäftschancen für unsere globale Innovations-Pipeline.

In Guangdong und Schanghai sind zwei Innovation Hubs vor Ort präsent. Durch sie beschleunigen wir unsere Innovations- und Digitalisierungsaktivitäten. Dazu bauen wir ein landesweites Innovationsnetz auf und nutzen das dynamische Umfeld für Innovationen in China. Unter anderem schlossen wir Partnerschaften mit führenden wissenschaftlichen Einrichtungen, Inkubatoren und Beschleunigern („Accelerators“), mit branchenübergreifenden Akteuren sowie lokalen Behörden in beiden Städten.

Seit 2019 traten wir innerhalb des Merck-Accelerator-Programms in China mit 18 Start-ups in Verbindung, um die jungen Technologien der Unternehmer und offene Innovation zu fördern. Darüber hinaus richteten wir 2019 einen Fonds mit einem Volumen von 13 Mio. € ein, um unsere Beziehungen zu lokalen chinesischen Unternehmen und Investoren zu stärken. Der Fonds unterstützt Innovationen in der Frühphase, die in China entwickelt werden. Die erste Investition wurde im Mai 2020 in SynSense getätigt, ein Start-up für Computerchips auf KI-Basis.

Im Jahr 2020 veranlassten wir verschiedene bereichsübergreifende Ideenwettbewerbe wie „Innovate to Fight Covid-19“. Sie motivierten Hunderte von Mitarbeitern, an Ideen für neue Lösungen zu arbeiten. Unsere „Innovator Academy“ und unser „Innovation Salon“ bieten Schulungen zu Innovationsansätzen sowie einen Ideenaustausch für Mitarbeiter und externe an; damit können sie ihre Ideen zu Geschäftsvorhaben weiterentwickeln.

An externe Ideen anknüpfen

Mit Programmen in unserer Unternehmenszentrale und in China fördert unser „Merck Accelerator“ ausgewählte Start-ups in ihrer Entwicklung. Im Gegenzug erhalten wir Einblick in diese innovativen jungen Unternehmen und können Markttrends frühzeitig erkennen. Unser Ziel ist es außerdem, die Start-ups für eine zukünftige Zusammenarbeit in unseren eigenen Innovationsprojekten oder Unternehmensbereichen zu gewinnen.

„M Ventures“ hat das Mandat, in den Bereichen Healthcare, Life Science, Performance Materials sowie in „Frontier Tech & Sustainability“ zu investieren. Die Gesellschaft übernimmt eine aktive Rolle in den Unternehmen, die zu ihrem Portfolio gehören. Ein solches Investmentbeispiel ist Akili. Im Juni 2020 teilte Akili mit, dass die US-amerikanische Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit (FDA) EndeavorRx™ (AKL-T01) als verschreibungspflichtige Therapie für Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zugelassen hat. Damit hat es als erstes digitales, videospielbasiertes verschreibungspflichtiges Medizinprodukt diese Zulassung erhalten. EndeavorRx™ kann mit einem Videospiel-Erlebnis dazu beitragen, die Aufmerksamkeitsspanne von Kindern zwischen acht und zwölf Jahren mit ADS oder ADHS zu verbessern.

Erfolgreiche strategische Partnerschaft

Syntropy ist ein Joint Venture von unserem Unternehmen und Palantir Technologies. Oberstes Ziel der Partnerschaft: Daten nutzen, um den Kampf für ein Heilmittel gegen Krebs und gegen einige andere Krankheiten voranzutreiben. In einer sicheren, vertrauensbasierten Umgebung ermöglicht Syntropy, Daten zu sammeln, zusammenzuarbeiten und neue Erkenntnisse zu entwickeln. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass das Eigentum der Daten bei demjenigen verbleibt, der sie bereitstellt. Durch die Partnerschaft kann die wissenschaftliche Gemeinschaft auf neue Weise kooperieren und gemeinsam anvisierte, bahnbrechende Ergebnisse in der Krebsforschung erzielen.

Syntropy macht gemeinschaftlich gewonnene Erkenntnisse einfacher und schneller verfügbar: Es ermöglicht Forschern, Forschungsinstituten und der Wissenschaftsgemeinde, Fortschritte zu erzielen und damit ein neues Zeitalter wissenschaftlicher Entdeckungen einzuläuten.

Visionäre Forschung fördern

2020 veranstalteten wir das „Future Insight Virtual Event“: Dabei verliehen wir den „Future Insight Prize“ in der Kategorie „Multidrug Resistance“ an ein Team der Technischen Universität München unter der Leitung von Stefan Sieber. Wir zeichneten die Forscher aus, weil sie an neuen antibakteriellen Wirkstoffen arbeiten, die das Potenzial für ein bahnbrechendes Produkt gegen multiresistente Bakterien haben.

Im Jahr 2020 boten wir für Wissenschaftler zusätzliche Forschungsförderungen an. Dabei lag der Schwerpunkt auf vier Themen: Wirkstoffentdeckung für Onkologie und Autoimmunerkrankungen, Pandemievorsorge einschließlich des Kampfs gegen Covid-19, Bioreaktor-Design für Clean Meat und neuromorphes Computing. Insgesamt erhielten wir Bewerbungen für mehr als 1.200 Forschungsvorhaben weltweit.

In vitro
In vitro nennt man organische Vorgänge, die außerhalb des lebenden Organismus stattfinden (zum Beispiel im Reagenzglas).
Flüssigbiopsie
Die Probennahme und Analyse von nicht-festem biologischem Gewebe wie Blut.
Gute Herstellpraxis (GMP)
Als Gute Herstellpraxis (Good Manufacturing Practice, GMP) werden Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und -umgebung in der Herstellung von Arzneimitteln und Wirkstoffen, aber auch bei Kosmetika, Lebens- und Futtermitteln bezeichnet.
Stakeholder
Als Stakeholder bezeichnet man Personen oder Organisationen, die ein Interesse und/oder einen berechtigten Anspruch an einem Unternehmen haben. Zu den Stakeholdern gehören beispielsweise Mitarbeiter, Geschäftspartner, Nachbarn von Standorten oder Aktionäre.

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