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TAG übersicht

Ergebnisse

Für die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter übernehmen wir tagtäglich Verantwortung – gerade in Zeiten neuer Herausforderungen, wie der Covid-19-Pandemie. Wir tun alles, um unsere Mitarbeiter vor Unfällen, aber auch vor arbeitsbedingten Erkrankungen zu schützen. Auch geht es dabei um Stressprävention, Ernährung oder Bewegung. Hier setzen wir auf vorbeugende Maßnahmen, die sich leicht in den Arbeitsalltag einbauen lassen. Sie sollen helfen, Gesundheitsprobleme zu vermeiden.

Unser Ansatz, um Unfälle zu vermeiden und Gesundheit zu fördern

Wir wollen die Gesundheit unserer Mitarbeiter fördern und ihre Leistungsfähigkeit langfristig erhalten. Ein sicherer Arbeitsplatz ist dafür unabdingbar. Deshalb arbeiten wir fortlaufend daran, unsere Sicherheitskultur weiter zu stärken.

Grundsätzlich führen wir weltweit vor Beginn jeglicher Tätigkeit eine Gefährdungsbeurteilung durch. Identifizieren wir Gefahren, lassen wir diese vor Aufnahme der Tätigkeiten oder Inbetriebnahme einer Anlage möglichst beseitigen. Gelingt dies nicht, leiten wir Maßnahmen ein, die die potenziellen Auswirkungen auf das kleinstmögliche Maß reduzieren. Die Gefährdungsbeurteilungen führen unsere Standorte selbst durch und verantworten diese. Wir sind dabei, diesen Prozess auch an unseren Versum- und Intermolecular-Standorten zu etablieren.

Für den Erfolg unserer Arbeitsschutzmaßnahmen gibt es einen wichtigen Indikator: die „Lost Time Injury Rate“ (). Sie misst weltweit Unfälle mit mindestens einem Ausfalltag pro eine Million Arbeitsstunden. Wir ermitteln die LTIR für unsere Angestellten ebenso wie für Leihpersonal. Unser bisheriges Ziel lautete: Bis 2020 wollten wir die LTIR auf 1,5 (Unfälle mit mindestens einem Ausfalltag pro eine Million Arbeitsstunden) senken. 2020 lag der Wert bei 1,3. Somit gelang es uns erneut, den anspruchsvollen Wert zu unterschreiten. Wir erarbeiten ein neues Ziel für die Zeit nach 2020.

Mit unserer Kennzahl IR (Environment, Health and Safety Incident Rate) dokumentieren wir spontane Unfallereignisse. Ergänzend erfassen wir seit 2019 in den USA arbeitsbedingte Erkrankungen und ihre Langzeitwirkungen mit der „Occupational Illness Rate“ (Berufsbedingte Krankheitsrate).

An unseren Standorten in Darmstadt und Gernsheim führten wir 2020 unser Sicherheitskulturprogramm mit neuen Impulsen fort: Unter dem Motto „Wir geben aufeinander acht“ wollen wir den Teamgedanken nachhaltig stärken und unsere Mitarbeiter dazu aufrufen, achtsam miteinander umzugehen.

Mit unserem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) stärken wir die Unternehmens- und Führungskultur in Darmstadt und Gernsheim. Um die Wirksamkeit des BGM zu überprüfen, haben wir ein Kennzahlensystem entwickelt. Auch 2020 stellten wir in unserer weltweiten, anonymen Mitarbeiterumfrage Fragen zur Gesundheit. Mithilfe der Antworten wollen wir langfristig den „Merck Healthiness Index“ errechnen. Dieser Wert soll den allgemeinen Gesundheitszustand unseres Personals an den beiden Standorten wiedergeben. Das BGM nutzt die gesundheitsbezogenen Ergebnisse der Mitarbeiterumfrage, Ergebnisse des Gesundheitsberichts unserer Betriebskrankenkasse sowie Auswertungen der Werkärztlichen Abteilung. Auf dieser Basis berät es das Management vor Ort. Wenn spezifische Kennzahlen auffällig sind, beispielsweise Werte zur Stressbelastung am Arbeitsplatz, finden zusätzlich Beratungsgespräche mit betroffenen Bereichen statt. Aufgrund aller Ergebnisse leiten wir zielgruppen- oder betriebsspezifische Präventionsangebote ab.

In den kommenden Jahren befassen wir uns besonders mit Schichtarbeit, psychischen Belastungen sowie der demografischen Entwicklung. Zudem wollen wir herausfinden, in welchen Arbeitsbereichen sich bestimmte Erkrankungen häufen, um mit gezielten Maßnahmen entgegenzuwirken.

Wie wir Sicherheit und Gesundheitsschutz organisieren

Für unser EHS-Managementsystem (Environment, Health and Safety) ist die Konzernfunktion (Environment, Health, Safety, , Quality) verantwortlich. Sie berichtet an unsere stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsleitung und stellvertretende CEO. EQ gibt Arbeitssicherheitsziele vor, steuert weltweit die entsprechenden Maßnahmen und führt interne EHS-Audits durch. Lokale EHS-Manager und ihre Teams kümmern sich darum, dass unsere Standorte Gesetze und Vorgaben, die den Arbeitsschutz betreffen, einhalten. Außerdem verantworten sie Projekte, Aktionen und Programme vor Ort.

Mitarbeitern, die sich um ihre Sicherheit oder Gesundheit sorgen, steht weltweit unsere SpeakUp Line zur Verfügung. Bei derartigen Bedenken dürfen sie ihre Arbeit vorübergehend unterbrechen.

An unserem Standort in Darmstadt tagen zudem Arbeits- und Entscheidungsgremien zu Sicherheits- und Gesundheitsthemen. Diese Gremien stimmen Strategien und Inhalte mit Vertretern aus Leitungsfunktionen, Sicherheits- und Gesundheitsexperten sowie Mitarbeitern ab.

An den Standorten Darmstadt und Gernsheim trägt unser Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) dazu bei, das Thema Gesundheit in unserer Unternehmenskultur zu verankern. Ein interdisziplinäres Steuerungsgremium, dem verschiedene leitende Mitarbeiter angehören, erarbeitet die Strategie, Schwerpunktthemen und alle erforderlichen Maßnahmen. Das Gremium befasst sich unter anderem mit Rahmenbedingungen für gesundes Arbeiten, mit guter Führung und mit individueller Gesundheitsförderung. Es tagt sechsmal jährlich. Nach jeder Maßnahme befragt unser BGM alle Teilnehmenden anonym zu ihren Erfahrungen und Verbesserungsvorschlägen. Diese fließen in die weitere Maßnahmengestaltung ein.

Unser interdisziplinäres „Mental Health Team“ befasst sich an den beiden Standorten mit steigenden Herausforderungen rund um die psychische Gesundheit. Damit wollen wir unser Personal weitestmöglich vor psychischen Fehlbelastungen schützen. Das „Mental Health Team“ bietet unseren Beschäftigten interdisziplinäre Beratung aus einer Hand. 2020 boten wir unter anderem Schulungen zum Thema psychische Gesundheit an. Für viele Kollegen war die Situation während des Lockdowns aufgrund der Covid-19-Pandemie mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden. Deshalb veröffentlichte unser „Mental Health Team“ im Intranet umfangreiche psychosoziale Empfehlungen zum Umgang mit der Situation. Zudem richteten wir weltweit einen länderspezifischen Telefonservice ein. Seitdem können sich unsere Mitarbeiter und deren Angehörige rund um die Uhr vertraulich psychologisch betreuen lassen.

Sicherheitsbeauftragte und Gesundheitspartner

Weltweit gibt es an unseren Standorten Beschäftigte, die neben ihrer regulären Tätigkeit ihre Vorgesetzten unterstützen, Sicherheitsbestimmungen einzuhalten. Gleichzeitig sind sie Ansprechpartner für ihre Kollegen zu sicherheitsrelevanten Themen. Im Berichtsjahr befragten wir die Sicherheitsbeauftragten zu ihren Rollen und Aufgaben, um aus den Ergebnissen entsprechende Maßnahmen abzuleiten.

An unseren Standorten in Darmstadt und Gernsheim bilden zusätzlich Gesundheitspartner das Bindeglied zwischen unseren Mitarbeitern und dem BGM. Sie sind zum einen Vertrauensperson für ihre Kollegen bei gesundheitsbezogenen Fragen, zum anderen informieren sie ihre Teams über Gesundheitsangebote. Gleichzeitig geben sie Empfehlungen an das BGM, die Bedürfnisse von Mitarbeitern betreffen.

Bevor unsere Mitarbeiter ihre Funktion als Sicherheitsbeauftragte oder Gesundheitspartner aufnehmen, durchlaufen sie eine Schulung.

Wozu wir uns verpflichten: Richtlinien und Betriebsvereinbarungen

Unsere EHS-Policy (Corporate Environment, Health and Safety Policy) beschreibt unseren grundlegenden Ansatz zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Sie ist integraler Bestandteil unseres -Managementsystems. Dieses lassen wir jährlich von externen Prüfern nach dem internationalen Standard zertifizieren.

Unsere konzernweit geltende „Group Health Policy“ legt fest, wie wir die Arbeitssicherheit für unsere Beschäftigten gewährleisten und ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden fördern. In der Policy schreiben wir ein konzernweites Sicherheits- und Gesundheitsmanagement vor, mit dem wir Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen verhindern wollen. Ein Bestandteil der Policy ist das „Global Wellbeing and Health Promotion Framework“, das die unterschiedlichen Anforderungen in verschiedenen Ländern beschreibt. Die Risikobewertungen und Gefährdungsanalysen der Arbeitsplätze liegen in der Verantwortung unserer Standorte.

2020 führten wir zudem den internen Standard „Contractor EHS Management“ ein. Dieser löst den Standard „EHS Compliance for Contractor Management“ ab. Mit dem neuen Standard stellen wir sicher, dass unsere Vertragspartner Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsaspekte berücksichtigen, und zwar im gesamten Prozess – von Beginn bis zum Abschluss einer Tätigkeit. Ergänzend konkretisiert die neue Prozessbeschreibung „Procedure Construction Safety“ das sichere Verhalten auf Baustellen.

An den meisten unserer deutschen Standorte erarbeiteten wir gemeinsam mit Arbeitnehmervertretern Betriebsvereinbarungen zu Gesundheitsschutz und Arbeits­sicherheit. Beispielsweise regelt unsere Vereinbarung „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ an allen deutschen Standorten das Vorgehen bei einer längeren Erkrankung. Damit sollen für den betroffenen Mitarbeiter zum einen sein Arbeitsplatz dauerhaft erhalten, zum anderen gesundheitliche Beeinträchtigungen nach seiner Rückkehr vermieden werden.

Sicherheitszertifizierung an unseren Standorten

2020 stellten wir unser Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystem auf die neue Zertifizierungsrichtlinie um. Diese hat den bisher geltenden Standard 18001 abgelöst. Derzeit ist unser Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystem an 42 Standorten ISO 45001 zertifiziert. An 41 Standorten davon arbeiten alle Mitarbeiter unter diesem zertifizierten System. In der Darmstädter Konzernzentrale deckt die Arbeitsschutznorm ISO 45001 etwa 70 % der Mitarbeiter ab. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz der restlichen 30 % der Mitarbeiter, die nicht in operativen Bereichen beschäftigt sind, stellen wir über unser Managementsystem sicher. Der mit der Zertifizierung verbundene Prozess hilft uns, Schwachstellen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. So können wir rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen, die die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter auch zukünftig gewährleisten. Andere Standorte sind ebenfalls aufgefordert, den Standard anzuwenden.

Unfallzahlen

Wir erfassen monatlich Daten zum Arbeitsschutz an unseren Standorten. Unsere Mitarbeiter sind verpflichtet, relevante Arbeitsunfälle umgehend an die Konzernfunktion EQ zu melden. Dort werden diese bewertet. Falls nötig, leiten wir daraufhin ergänzende Sicherheitsmaßnahmen ein. Weltweit ist diese Vorgehensweise an all unseren Produktionsstandorten etabliert.

Die meisten Unfälle mit Ausfallzeit waren Stolperunfälle sowie Quetschungen und Schnittwunden, die beim Umgang mit Maschinen und Ausrüstung entstanden. 2020 gab es keine tödlichen Unfälle.

Klare Verhaltensregeln

Unsere Erfahrung zeigt, dass sich die meisten Arbeitsunfälle durch richtiges Verhalten vermeiden lassen. Elementar für unseren Arbeits- und Gesundheitsschutz ist es daher, dass unsere Mitarbeiter zu relevanten -Themen qualifiziert sind und geschult werden. Wir informieren unsere Beschäftigten über Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und beteiligen sie daran. Wir laden sie beispielsweise zu gemeinsamen Begehungen ein oder beziehen sie bei der Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung ein. Diese Einbindung ist entscheidend, denn unsere Mitarbeiter wissen am besten, was sie in einer konkreten Arbeitssituation benötigen. Auf diese Weise verbessern wir den Arbeits- und Gesundheitsschutz kontinuierlich.

Konzernweit müssen alle neuen EHS-Manager ein dreitägiges EHS-Initialtraining absolvieren. Darin geht es unter anderem um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie um unser Sicherheitskulturprogramm „BeSafe!“. Mit diesem Programm sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter für Gefahren am Arbeitsplatz und geben ihnen Verhaltensregeln an die Hand. Mittlerweile sind fast alle unsere Produktions- und Lagerstandorte in das Programm „BeSafe!“ eingebunden. Darüber hinaus finden an unseren Standorten regelmäßig Arbeitsschutzschulungen statt. Diese berücksichtigen sowohl die spezifische Risikosituation als auch gesetzliche Anforderungen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie mussten wir 2020 viele Vor-Ort-Aktivitäten aussetzen. Alle BeSafe!-Trainings fanden im Berichtsjahr online statt.

Förderung der Gesundheit unserer Mitarbeiter

In Darmstadt und Gernsheim beispielsweise bietet das BGM Gesundheitsdienstleistungen an, etwa Achtsamkeitskurse oder Ergonomie-Beratung für den Arbeitsplatz. Außerdem analysieren wir kontinuierlich die Arbeitsbedingungen sowie das jeweilige Arbeitsumfeld und verbessern diese nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dafür nutzen wir ein standardisiertes Verfahren. Alle Dienstleistungen des BGM fasst ein Gesundheitskatalog in Deutsch und Englisch zusammen. Angebote gibt es unter anderem zu den Themen Ergonomie, Ernährung, Stress und psychischen Belastungen.

Während der Covid-19-Pandemie informieren wir unsere Mitarbeiter zu unterschiedlichen gesundheitlichen Themen. Empfehlungen gibt es beispielsweise zur ergonomischen Gestaltung des heimischen Arbeitsplatzes sowie zu Ernährung und Fitness.

Bewegungsprogramme

Deutschlandweit können unsere Mitarbeiter an Angeboten wie dem Aktivprogramm „Fit@Merck“ teilnehmen. Dies sind präventive Gesundheitskurse, die wir bezuschussen. Zudem gibt es in Darmstadt und Gernsheim ein Betriebssportprogramm mit 33 verschiedenen Sportarten.

Auch 2020 boten wir die sogenannten Trainingsinseln an – mobile Fitnessstudios in ausgebauten Bussen. Die Teilnehmer können so zwei Mal wöchentlich mit Unterstützung professioneller Trainer standortnah trainieren. Das Angebot soll insbesondere Muskel-Skelett-Erkrankungen verhindern und für Bewegung sowie Ernährung sensibilisieren. Ab März 2020 mussten wir das Training aufgrund der Covid-19-Pandemie aussetzen. Wir richteten jedoch kurzfristig die Möglichkeit ein, per Videochat an einem persönlichen Training teilzunehmen.

In Taiwan organisieren wir unter dem Motto „Enrich your health deposit“ Bewegungsprogramme. Unser Standort in Gillingham, Großbritannien, unterstützt seine Beschäftigten durch ein Programm, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren und somit etwas für ihre Gesundheit zu tun. In Tokio, Japan, bieten wir spezielle Anti-Stress-Programme an, um die mentale Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern.

Ergonomie-Trainings

Wir analysieren regelmäßig die ergonomischen Bedingungen an den Arbeitsplätzen. Anschließend ergreifen wir Maßnahmen, um diese zu verbessern. Zudem schulen wir unsere Beschäftigten zu ergonomisch korrektem Verhalten, das speziell auf ihre Arbeitsbereiche zugeschnitten ist – ob in der Produktion, in der Verwaltung, im Labor oder auch im Home Office. Darüber hinaus bieten wir an vielen Standorten Ergonomie-Trainings an. Bei dem Programm „Industrial Athlete“ in den USA beispielsweise, können Mitarbeiter ihr körperliches und allgemeines Wohlbefinden verbessern.

Untersuchung und Unterstützung unserer Mitarbeiter

Mit dem Verfahren „Physical Ability Test and Health Preservation“ stellen wir sicher, dass alle Beschäftigten die Gesundheitsanforderungen für ihre speziellen Tätigkeiten erfüllen. Aufgrund neuer Gesetze und höheren Datenschutzanforderungen führen wir Einstellungs- und Eignungsuntersuchungen nur für einige unserer Mitarbeiter durch. Wegen dieser Änderungen passten wir unser Konzept an. Ein weiterer Dienst, unser „Travel Health & Medical Advisory Service“, unterstützt Mitarbeiter, die für uns im Ausland unterwegs sind. Er empfiehlt notwendige Impfungen oder berät zu Hygienerisiken.

Dem demografischen Wandel begegnen

Wir rechnen damit, dass das Durchschnittsalter in unserem Konzern in den kommenden Jahren weiter ansteigt. In Deutschland nutzen wir darum beispielsweise ein Analyse-Tool, um gesundheitsförderliche und leistungserhaltende Arbeitsplätze zu gestalten. Es berücksichtigt die demografische Entwicklung, indem es verschiedene Belastungen altersabhängig bewertet. Damit können wir unsere Arbeitsplätze an die Bedürfnisse älterer Menschen anpassen. Außerdem bieten wir moderne Schichtmodelle und ein Präventionsprogramm für Mitarbeiter in Schichtbetrieben an.

Unsere Maßnahmen während der Covid-19-Pandemie

Zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie richteten wir globale und lokale Arbeitsgruppen ein, die Risikoszenarien und Maßnahmenpläne entwickelten. Unter anderem bauten wir unternehmensinterne Covid-19-Testzentren sowohl in Darmstadt als auch an anderen Standorten auf. In diesen testen wir unsere geschäftskritischen Mitarbeiter regelmäßig und zusätzlich in konkreten Verdachtsfällen.

Erhöhte Schutzmaßnahmen

Für zahlreiche Standorte entwickelten wir während der Pandemie spezielle Arbeitsschutzstandards, und zwar für alle Funktionseinheiten (Büros, Labore und Produktion). Über die konkreten Verhaltensregeln informierten wir unsere Mitarbeiter per Intranet oder Aushang.

Um das Infektionsrisiko für unsere Mitarbeiter während der Pandemie zu verringern, bieten wir ihnen persönliche Schutzausrüstung (PSA) an. Eine eigens eingerichtete PSA-Arbeitsgruppe sorgte dafür diese bedarfsgerecht und in ausreichender Menge zu verteilen. Beispielsweise verschickten wir Mund-Nasen-Masken für private und geschäftliche Zwecke an die Privatadressen unserer Mitarbeiter in Darmstadt und Gernsheim.

Im Berichtsjahr beschränkten wir zudem konzernweit unsere Reiserichtlinien, um unsere Mitarbeiter zu schützen.

In Indien und Italien erweiterten wir beispielsweise den Versicherungsschutz, um bei einem Krankenhausaufenthalt zusätzliche finanzielle Unterstützung zu gewährleisten.

LTIR
Die Lost Time Injury Rate (LTIR) misst die Anzahl der Unfälle mit Ausfallzeit (1 Tag und mehr) pro einer Million Arbeitsstunden.
EHS
Environment, Health and Safety: Mit der Abkürzung werden Umweltmanagement, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit in Betrieben beschrieben.
EQ
EQ steht für unsere Konzernfunktion „Environment, Health, Safety, Security, Quality“.
Security
Security (deutsch: Sicherheit) umfasst alle notwendigen Maßnahmen sowie Leitungs- und Kontrollaktivitäten zur Aufdeckung, Auswertung, Behandlung und Abwehr von Sicherheitsbedrohungen und kriminellen Machenschaften gegenüber Unternehmen. Sie dienen dem Schutz der Mitarbeiter sowie unserer materiellen und immateriellen Vermögenswerte.
EHS
Environment, Health and Safety: Mit der Abkürzung werden Umweltmanagement, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit in Betrieben beschrieben.
ISO 45001
Diese internationale Norm legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Arbeitsschutzmanagementsystem fest.
ISO 45001
Diese internationale Norm legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Arbeitsschutzmanagementsystem fest.
OHSAS
Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS) ist ein internationales Arbeitsschutzmanagementsystem. Ab März 2021 löst die Norm ISO 45001 den bisherigen Arbeitsschutzstandard OHSAS 18001 ab.
EHS
Environment, Health and Safety: Mit der Abkürzung werden Umweltmanagement, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit in Betrieben beschrieben.