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Ergebnisse

Die Meinung unserer Mitarbeiter ist entscheidend für uns – daher binden wir sie aktiv in unsere Unternehmensentwicklung ein. Das Feedback jedes Einzelnen zeigt uns, in welchen Bereichen wir uns noch verbessern können. Gleichzeitig schaffen wir mit einer offenen Dialogkultur ein kreatives und innovatives Arbeitsumfeld, in dem unsere Mitarbeiter ihre vielfältigen Ideen einbringen können. Ein respektvoller und fairer Umgang miteinander bildet stets die Grundlage unseres Handelns.

Unser Ansatz, um Mitarbeiter einzubeziehen

Wir wollen die Bedürfnisse der Menschen verstehen, die für uns arbeiten. Daher führen wir regelmäßig Mitarbeiterbefragungen durch – konzernweit ebenso wie in ausgewählten Ländern, einzelnen Unternehmensbereichen oder bestimmten Projekten. Solche Befragungen sind ein wichtiger Baustein unserer Unternehmens- und Feedbackkultur, denn sie fördern den Austausch zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Darüber hinaus geben sie uns Hinweise, wo Verbesserungspotenzial besteht.

Unsere „Social and Labor Standards Policy“ schafft eine weitere Grundlage für den fairen und offenen Umgang mit unserem Personal.

Wie wir unsere Mitarbeiter einbinden

Die Human-Resources-Einheit (HR) „Engagement and Inclusion“ setzt sich mit den Themen Mitarbeiterbindung, Vielfalt und Wertschätzung auseinander. Auch konzipiert und steuert sie unsere Mitarbeiterbefragungen.

Wir binden regelmäßig und umfassend lokale Arbeitnehmervertretungen in Unternehmensentscheidungen ein. In Deutschland gibt es solche Arbeitnehmervertretungen in 13 Konzerngesellschaften. In acht weiteren Ländern (Belgien, Frankreich, Irland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Spanien und der Schweiz) sind es 26 Gesellschaften. 60 % aller Mitarbeiter in Deutschland (14 % unserer Mitarbeiter weltweit) fallen unter Tarifverträge. Ein Konzernbetriebsrat sowie Betriebsräte an den jeweiligen Standorten vertreten die Mitarbeiter. Diese Organe diskutieren Themen wie Entgelt, Arbeitszeit oder Umstrukturierungen. Die Interessen der leitenden Angestellten in Deutschland vertritt der sogenannte Sprecherausschuss. Auf europäischer Ebene ist das „Euroforum“ unsere Mitarbeitervertretung. Alle Länder der Europäischen Union (EU) sowie die Schweiz und Norwegen sind über das „Euroforum“ vertreten; allerdings hat nicht jedes Land einen eigenen Delegierten. Im „Euroforum“ geht es vor allem um die wirtschaftliche Lage, die Beschäftigungssituation und wesentliche Veränderungen im Unternehmen.

Wozu wir uns verpflichten: konzernweite Arbeits- und Sozialstandards

Wir setzen uns für angemessene und faire Arbeits- und Sozialstandards ein. Diese sind in unserer konzernweit geltenden „Social and Labor Standards Policy“ festgeschrieben. Sie ergänzt die Vorgaben der Merck-Menschenrechtscharta und unseres Verhaltenskodex bezüglich der Arbeits- und Sozialstandards. Dazu gehören die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen, Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Anti-Diskriminierung und Chancengleichheit, Gleichheit des Entgelts, Arbeitszeiten, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie zur Prävention von Missbrauch und Belästigung. Die „Social and Labor Standards Policy“ macht deutlich, dass wir keinerlei Diskriminierung, Intoleranz am Arbeitsplatz, körperliche oder verbale Belästigung dulden. So schafft sie den Rahmen für einen fairen und respektvollen Umgang. Durch interne Audit-Prozesse stellen wir sicher, dass sich unsere lokalen Organisationen an diese Vorgaben halten.

Unsere Mitarbeiter verstehen

Wir führen jährlich konzernweit vertrauliche und freiwillige Mitarbeiterbefragungen durch. Der regelmäßige Austausch zwischen unseren Angestellten, Führungskräften und dem Top-Management stellt eine wertvolle Informationsbasis dar, um Arbeitsumfeld und Geschäftsabläufe zu verbessern. Die Befragung im Berichtsjahr ergab, dass sich 77 % unserer Mitarbeiter mit unserem Unternehmen verbunden fühlen; rund 50.500 Menschen (86 %) nahmen an der Umfrage teil.

Die Covid-19-Pandemie stellt uns und unsere Mitarbeiter vor große Herausforderungen. Deshalb befragten wir sie nach ihren bisherigen Erfahrungen und wollten wissen, wie sie unseren Umgang mit der Pandemie bewerten. 2020 führten wir dazu weltweit zwei zusätzliche unter unseren Mitarbeitern durch. Darin fragten wir die Beschäftigten unter anderem danach, ob unsere interne Kommunikation zur Pandemie klar und verständlich ist, ob Hygieneregeln ausreichend vermittelt wurden und ob unterstützende Schulungsangebote ausreichend sind. 90 % der teilnehmenden Mitarbeiter (53 % aller Mitarbeiter weltweit) bewerteten die abgefragten Aspekte positiv. Zudem erkundigten wir uns, ob sie sich durch ihre Vorgesetzten ausreichend unterstützt fühlen und was sie persönlich aus der Krise gelernt haben.

Ideen fördern und belohnen

Bereits im Jahr 1853 sicherte Merck Mitarbeitern als erstes Industrieunternehmen der Welt vertraglich eine Prämie für erfolgreich umgesetzte Verbesserungsvorschläge zu. Die Prinzipien und Regeln unseres Ideenmanagements sind inzwischen seit etwa 60 Jahren in Betriebsvereinbarungen festgeschrieben. Durch dieses Ideenmanagement wollen wir unsere Mitarbeiter zu kreativem Denken anregen und sie ermutigen, sich kontinuierlich an der Verbesserung der Unternehmensprozesse zu beteiligen.

Besondere Ideen, Teamleistungen und Projekte zeichnen wir jährlich mit unseren „Merck Awards“ aus.

Informieren und Austausch fördern

Mit zielgruppenspezifischen Formaten informieren wir unsere Beschäftigten konzernweit über aktuelle Themen und regen sie zum Austausch an. Beispiele dafür sind unser Intranet sowie die Mitarbeiterzeitschrift „pro“. Dieses Magazin erscheint viermal im Jahr in sieben Sprachen und ist auch als Online-Version sowie als App erhältlich. Podcasts zu wichtigen Unternehmensthemen ergänzen das Angebot der Zeitschrift. Mit „pro“ erreichen wir mehr als 90 % unserer weltweit rund 58.000 Mitarbeiter in ihrer Landessprache. Zudem gibt es in einigen Ländern auch lokale Ausgaben.

EVA ist unser globales Intranet, das auch mobil ohne PC-Zugang zugänglich ist. Mit monatlich circa 2 Mio. Besuchen bietet EVA relevante Informationen und Materialien, geordnet nach Unternehmensbereichen, Funktionen und strategischen Themen. EVA ermöglicht die automatische Übersetzung von Nachrichten in 22 Sprachen und erleichtert so die weltweite Verständigung der Menschen, die bei uns arbeiten.

Pulsbefragung
Eine Pulsbefragung ist eine kurze und auf ein bestimmtes Thema fokussierte Mitarbeiterbefragung, in der das aktuelle Stimmungsbild der Belegschaft abgefragt wird. Dies kann beispielsweise bei Veränderungsprozessen eine einzelne Geschäftseinheit betreffen oder wie im Fall der Covid19-Pandemie auf die gesamte Belegschaft ausgerichtet sein.