Weitere Berichte

Healthcare

Healthcare

Kennzahlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veränderung

in Mio. €

 

2022

 

2021

 

in Mio. €

 

in %

Umsatzerlöse

 

7.839

 

7.089

 

750

 

10,6 %

Operatives Ergebnis (EBIT)1

 

1.895

 

1.823

 

72

 

3,9 %

Marge (in % der Umsatzerlöse)1

 

24,2 %

 

25,7 %

 

 

 

 

EBITDA2

 

2.385

 

2.146

 

239

 

11,2 %

Marge (in % der Umsatzerlöse)1

 

30,4 %

 

30,3 %

 

 

 

 

EBITDA pre1

 

2.477

 

2.153

 

323

 

15,0 %

Marge (in % der Umsatzerlöse)1

 

31,6 %

 

30,4 %

 

 

 

 

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

2

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert; das EBITDA entspricht dem Operativen Ergebnis (EBIT) bereinigt um Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen.

Entwicklung der Umsatzerlöse sowie der Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022 erzielte der Unternehmensbereich Healthcare ein organisches Umsatzwachstum von 5,5 %. Unter Berücksichtigung positiver Währungseffekte von 5,1 % betrugen die Umsatzerlöse 7.839 Mio. € (Vorjahr: 7.089 Mio. €). Die positiven Währungseffekte waren insbesondere auf die Entwicklung des US-Dollars und des Chinesischen Renminbis zurückzuführen.

Die in den einzelnen Quartalen erzielten Umsatzerlöse und die jeweiligen organischen Wachstumsraten im Berichtsjahr 2022 sind in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:

Healthcare

Umsatzerlöse und organisches Wachstum1 nach Quartalen2
in Mio. €/organisches Wachstum in %

Healthcare – Umsatzerlöse und organisches Wachstum nach Quartalen (Balkendiagramm)
1 Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.
2 Quartalsaufteilung ungeprüft.

Die Umsätze der wesentlichen Produktlinien beziehungsweise Produkte entwickelten sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt:

Healthcare

Entwicklung der Umsatzerlöse nach wesentlichen Produktlinien/Produkten

 

 

in Mio. €

 

2022

 

Anteil

 

Organisches Wachstum1

 

Währungs­effekte

 

Gesamt­verände­rung

 

2021

 

Anteil

Onkologie

 

1.683

 

22 %

 

16,9 %

 

2,3 %

 

19,2 %

 

1.411

 

20 %

Davon: Erbitux®

 

1.023

 

13 %

 

2,7 %

 

1,0 %

 

3,6 %

 

987

 

14 %

Davon: Bavencio®

 

611

 

8 %

 

57,9 %

 

5,8 %

 

63,8 %

 

373

 

5 %

Neurologie & Immunologie

 

1.743

 

22 %

 

-0,5 %

 

6,5 %

 

6,0 %

 

1.645

 

23 %

Davon: Rebif®

 

887

 

11 %

 

-13,2 %

 

6,4 %

 

-6,8 %

 

952

 

13 %

Davon: Mavenclad®

 

856

 

11 %

 

16,9 %

 

6,6 %

 

23,6 %

 

693

 

10 %

Fertilität

 

1.446

 

18 %

 

3,9 %

 

4,3 %

 

8,2 %

 

1.337

 

19 %

Davon: Gonal-f®

 

825

 

11 %

 

3,1 %

 

4,4 %

 

7,5 %

 

767

 

11 %

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Endokrinologie

 

2.806

 

36 %

 

4,5 %

 

6,0 %

 

10,5 %

 

2.540

 

36 %

Davon: Glucophage®

 

930

 

12 %

 

0,4 %

 

7,2 %

 

7,6 %

 

864

 

12 %

Davon: Concor®

 

590

 

8 %

 

6,2 %

 

6,7 %

 

12,9 %

 

523

 

7 %

Davon: Euthyrox®

 

553

 

7 %

 

12,8 %

 

4,8 %

 

17,7 %

 

470

 

7 %

Davon: Saizen®

 

266

 

3 %

 

7,2 %

 

-0,1 %

 

7,1 %

 

248

 

3 %

Sonstige

 

161

 

2 %

 

 

 

 

 

 

 

157

 

2 %

Healthcare

 

7.839

 

100 %

 

5,5 %

 

5,1 %

 

10,6 %

 

7.089

 

100 %

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

Das Krebsmedikament Erbitux® verzeichnete ein organisches Umsatzwachstum von 2,7 % gegenüber dem Vorjahr. Unter Berücksichtigung positiver Währungseffekte von 1,0 % konnten die Umsatzerlöse insgesamt um 3,6 % auf 1.023 Mio. € gesteigert werden (Vorjahr: 987 Mio. €). Der Vorjahreszeitraum wurde dabei von einer zeitlich begrenzten Zusammenarbeit mit Eli Lilly and Company, USA, beeinflusst, die zu Umsätzen in Höhe von 59 Mio. € in der Region Nordamerika führte. Getragen wurde das organische Wachstum insbesondere von der Region Asien-Pazifik mit einem organischen Wachstum von 9,1 % und Umsätzen von 441 Mio. € (Vorjahr: 391 Mio. €) sowie der ebenfalls wichtigen Region Europa, die ein organisches Wachstum von 4,8 % und Umsätze von 434 Mio. € verzeichnete (Vorjahr: 417 Mio. €). Ebenfalls erfreulich entwickelten sich die Regionen Lateinamerika mit einem organischen Wachstum von 26,3 % und Umsätzen von 85 Mio. € (Vorjahr: 71 Mio. €) sowie die Region Mittlerer Osten und Afrika mit einem organischen Wachstum von 23,3 % und Umsätzen von 62 Mio. € (Vorjahr: 49 Mio. €).

Die Umsätze mit dem Krebsmedikament Bavencio® konnten, bedingt durch ein starkes organisches Wachstum von 57,9 % sowie positive Währungseffekte von 5,8 %, auf 611 Mio. € (Vorjahr: 373 Mio. €) gesteigert werden. Zu dieser erfreulichen Entwicklung trugen alle Regionen bei. Haupttreiber des Wachstums waren weiter wachsende Marktanteile im Bereich der Erstlinien-Erhaltungstherapie bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (UC).

Mavenclad®, zur oralen Kurzzeitbehandlung schubförmiger Multipler Sklerose (MS) mit hoher Krankheitsaktivität, verzeichnete im Geschäftsjahr 2022 ein organisches Umsatzwachstum von 16,9 %. Unterstützt durch positive Währungseffekte von 6,6 % konnten die Umsatzerlöse insgesamt auf 856 Mio. € (Vorjahr: 693 Mio. €) gesteigert werden. Treiber des organischen Wachstums bei Mavenclad® war eine gestiegene Nachfrage in allen Regionen, insbesondere in Europa.

Healthcare

Umsatzerlöse und organisches Wachstum1 von Erbitux®, Glucophage® und Rebif® nach Regionen – 2022

 

 

 

 

Gesamt

 

Europa

 

Nord­amerika

 

Asien-Pazifik (APAC)

 

Latein­amerika

 

Mittlerer Osten und Afrika (MEA)

Erbitux®

 

in Mio. €

 

1.023

 

434

 

 

441

 

85

 

62

 

Organisches Wachstum1

 

2,7 %

 

4,8 %

 

 

9,1 %

 

26,3 %

 

23,3 %

 

Anteil

 

100 %

 

43 %

 

 

43 %

 

8 %

 

6 %

Glucophage®

 

in Mio. €

 

930

 

132

 

 

524

 

174

 

100

 

Organisches Wachstum1

 

0,4 %

 

1,3 %

 

 

 

9,7 %

 

-11,3 %

 

Anteil

 

100 %

 

14 %

 

 

56 %

 

19 %

 

11 %

Rebif®

 

in Mio. €

 

887

 

240

 

563

 

9

 

33

 

43

 

Organisches Wachstum1

 

-13,2 %

 

-14,9 %

 

-12,4 %

 

-13,4 %

 

6,9 %

 

-24,3 %

 

Anteil

 

100 %

 

27 %

 

63 %

 

1 %

 

4 %

 

5 %

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

Das Medikament Rebif®, das für die Behandlung rezidivierender Formen der Multiplen Sklerose eingesetzt wird, verzeichnete im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 887 Mio. € (Vorjahr: 952 Mio. €). Der bereits im Vorjahreszeitraum zu beobachtende Abwärtstrend setzte sich – bedingt durch die anhaltend schwierige Wettbewerbssituation des Interferonmarkts sowie die Konkurrenz durch orale Darreichungsformen und hochwirksame MS-Therapien – fort und führte zu einem organischen Umsatzrückgang von -13,2 % bei gegenläufigen positiven Währungseffekten von 6,4 %. In Nordamerika, dem größten Absatzmarkt für Rebif®, sanken die Umsätze organisch um -12,4 % auf 563 Mio. € (Vorjahr: 571 Mio. €), in Europa gaben die Umsatzerlöse organisch um -14,9 % auf 240 Mio. € (Vorjahr: 286 Mio. €) nach.

Die Umsätze des Bereichs Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Endokrinologie verzeichneten ein organisches Wachstum von 4,5 % sowie positive Währungseffekte von 6,0 % und lagen im Berichtszeitraum bei insgesamt 2.806 Mio. € (Vorjahr: 2.540 Mio. €). Die Umsätze des Diabetesmedikaments Glucophage® beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf 930 Mio. € (Vorjahr: 864 Mio. €). Nach einem organischen Rückgang im Vorjahreszeitraum konnte Glucophage® im Geschäftsjahr 2022 wieder ein leichtes organisches Wachstum in Höhe von 0,4 % verzeichnen. Für den Betablocker Concor® konnten die Umsätze organisch um 6,2 % auf insgesamt 590 Mio. € (Vorjahr: 523 Mio. €) gesteigert werden. Das Schilddrüsenpräparat Euthyrox® konnte im Berichtszeitraum ein starkes organisches Wachstum von 12,8 % verzeichnen und die Umsätze auf 553 Mio. € (Vorjahr: 470 Mio. €) steigern. Das Produkt Saizen® erreichte ebenfalls ein erfreuliches organisches Wachstum von 7,2 % und konnte die Umsätze auf insgesamt 266 Mio. € (Vorjahr: 248 Mio. €) steigern.

Die Produktlinie Fertilität erzielte ein organisches Wachstum von 3,9 %. Unter Berücksichtigung positiver Währungseffekte von 4,3 % stiegen die weltweiten Umsatzerlöse auf 1.446 Mio. € (Vorjahr: 1.337 Mio. €). Gonal-f®, als führendes rekombinantes Hormonpräparat zur Behandlung von Unfruchtbarkeit, verzeichnete hierbei ein organisches Wachstum von 3,1 %, insbesondere getragen von der Region Asien-Pazifik. Durch ebenfalls positive Währungseffekte von 4,4 % konnten die Umsätze mit Gonal-f® auf 825 Mio. € (Vorjahr: 767 Mio. €) gesteigert werden.

Regional entwickelten sich im Geschäftsjahr 2022 die Umsatzerlöse des Unternehmensbereichs Healthcare wie folgt:

Healthcare

Umsatzentwicklung nach Regionen

 

 

 

 

 

 

 

 

in Mio. €

 

2022

 

Anteil

 

Organi­sches Wachstum1

 

Währungs­effekte

 

Akquisi­tionen/
Veräuße­rungen

 

Gesamt­verände­rung

 

2021

 

Anteil

Europa

 

2.433

 

31 %

 

8,6 %

 

-1,3 %

 

 

7,3 %

 

2.268

 

32 %

Nordamerika

 

1.781

 

23 %

 

-5,1 %

 

11,5 %

 

 

6,5 %

 

1.673

 

23 %

Asien-Pazifik (APAC)

 

2.261

 

29 %

 

8,2 %

 

5,0 %

 

 

13,2 %

 

1.997

 

28 %

Lateinamerika

 

838

 

10 %

 

14,9 %

 

7,9 %

 

 

22,8 %

 

682

 

10 %

Mittlerer Osten und Afrika (MEA)

 

527

 

7 %

 

3,4 %

 

9,0 %

 

 

12,4 %

 

468

 

7 %

Healthcare

 

7.839

 

100 %

 

5,5 %

 

5,1 %

 

 

10,6 %

 

7.089

 

100 %

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

Die nachfolgende Tabelle stellt die Zusammensetzung des EBITDA pre im Geschäftsjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr dar. Hierbei wurden die Zahlen gemäß IFRS um die in den jeweiligen Funktionskosten enthaltenen Anpassungen bereinigt.

Healthcare

Überleitung EBITDA pre1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2022

 

2021

 

Verände­rung

in Mio. €

 

IFRS

 

Eliminierung Anpas­sungen

 

Pre1

 

IFRS

 

Eliminierung Anpas­sungen

 

Pre1

 

Pre1

Umsatzerlöse

 

7.839

 

 

7.839

 

7.089

 

 

7.089

 

10,6 %

Umsatzkosten

 

-1.925

 

4

 

-1.921

 

-1.713

 

-3

 

-1.715

 

12,0 %

Bruttoergebnis

 

5.914

 

4

 

5.917

 

5.376

 

-3

 

5.374

 

10,1 %

Marketing- und Vertriebskosten

 

-1.644

 

13

 

-1.631

 

-1.600

 

7

 

-1.593

 

2,4 %

Verwaltungskosten

 

-313

 

18

 

-296

 

-313

 

12

 

-302

 

-1,9 %

Forschungs- und Entwicklungskosten

 

-1.694

 

73

 

-1.622

 

-1.712

 

5

 

-1.707

 

-5,0 %

Wertminderungen und Wertaufholungen von finanziellen Vermögenswerten (netto)

 

2

 

 

2

 

5

 

 

5

 

-44,9 %

Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge

 

-370

 

172

 

-198

 

67

 

-8

 

59

 

>100,0 %

Operatives Ergebnis (EBIT)1

 

1.895

 

 

 

 

 

1.823

 

 

 

 

 

 

Abschreibungen/Wertminderungen/Wertaufholungen

 

490

 

-187

 

303

 

323

 

-6

 

317

 

-4,3 %

EBITDA2

 

2.385

 

 

 

 

 

2.146

 

 

 

 

 

 

Restrukturierungsaufwendungen

 

91

 

-91

 

 

11

 

-11

 

 

 

Integrationsaufwendungen/IT-Aufwendungen

 

16

 

-16

 

 

9

 

-9

 

 

 

Gewinne (-)/Verluste (+) aus abgegangenen Geschäften

 

-15

 

15

 

 

-13

 

13

 

 

 

Akquisitionsbezogene Anpassungen

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonstige Anpassungen

 

 

 

 

 

 

 

 

EBITDA pre1

 

2.477

 

 

2.477

 

2.153

 

 

2.153

 

15,0 %

Davon: Organisches Wachstum1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3,3 %

Davon: Währungseffekte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11,7 %

Davon: Akquisitionen/Veräußerungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.

2

Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert; das EBITDA entspricht dem Operativen Ergebnis (EBIT) bereinigt um Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen.

Das um Anpassungen bereinigte Bruttoergebnis des Unternehmensbereichs Healthcare stieg im Geschäftsjahr 2022 auf 5.917 Mio. € (Vorjahr: 5.374 Mio. €). Die resultierende Bruttomarge lag mit 75,5 % nahezu auf dem Niveau der Vergleichsperiode 2021 (Vorjahr: 75,8 %).

Die um Anpassungen bereinigten Marketing- und Vertriebskosten lagen um 2,4 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums und betrugen 1.631 Mio. € (Vorjahr: 1.593 Mio. €). Der Rückgang der Forschungs- und Entwicklungskosten um -5,0 % auf 1.622 Mio. € (Vorjahr: 1.707 Mio. €) war in Teilen auf die verhältnismäßig hohe Kostenbasis im Vorjahreszeitraum aufgrund der dort gebildeten Rückstellungen für Folgekosten aus der nahezu vollständigen Einstellung des Bintrafusp-alfa-Programms sowie damit verbundenen Kosteneinsparungen zurückzuführen. Ebenfalls zu Kosteneinsparungen führte die im 2. Quartal 2022 verkündete Einstellung einer globalen Phase-II-Studie des Wirkstoffkandidaten Berzosertib. Die vorgenommenen Anpassungen der Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 73 Mio. € beinhalteten hauptsächlich Kosten für Transformationsprogramme. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge auf -198 Mio. € (Vorjahr: 59 Mio. €) war im Wesentlichen auf die im Vorjahreszeitraum letztmalig ertragswirksame Vereinnahmung der zuvor abgegrenzten Einstandszahlung der globalen strategischen Allianz mit GlaxoSmithKline plc, Großbritannien, (GSK), zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von Bintrafusp alfa in Höhe von 123 Mio. € sowie auf höhere Gewinnabführungen aus der strategischen Allianz mit Pfizer Inc., USA, zur Entwicklung und Vermarktung von Bavencio® zurückzuführen. Darüber hinaus war der Vorjahreszeitraum von der vereinnahmten Meilensteinzahlung in Höhe von rund 50 Mio. € für die in Europa und Japan erhaltenen Zulassungen von Bavencio® als Erstlinien-Erhaltungstherapie bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (UC) positiv beeinflusst. Ferner waren im Berichtsjahr geringere Lizenzeinnahmen von Partnern aus dem Vertrieb des Medikaments Viibryd® zu verzeichnen.

Das um Anpassungen und Abschreibungen bereinigte EBITDA pre konnte einen Anstieg auf 2.477 Mio. € (Vorjahr: 2.153 Mio. €) verzeichnen. Das Wachstum von insgesamt 15,0 % setzte sich dabei aus einem organischen Ergebnisanstieg in Höhe von 3,3 % sowie positiven Währungseffekten in Höhe von 11,7 % zusammen. Die resultierende EBITDA-pre-Marge für das Geschäftsjahr 2022 lag bei 31,6 % (Vorjahr: 30,4 %).

Die Entwicklung des EBITDA pre in den einzelnen Quartalen im Vergleich zum Vorjahr ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:

Healthcare

EBITDA pre1 und Veränderung nach Quartalen2
in Mio. €/Veränderung in %

Healthcare – EBITDA pre und Veränderung nach Quartalen (Balkendiagramm)
1 Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert.
2 Quartalsaufteilung ungeprüft.

Diese Seite teilen: