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Berichterstattung nach EU-Taxonomie-Verordnung

Grundlagen

Die EU-Taxonomie für nachhaltiges Wirtschaften (im Folgenden EU-Taxonomie) ist ein Klassifikationssystem, das die Klima- und Umweltziele der Europäischen Union (EU) in Kriterien für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten übersetzt. Hierfür definiert die EU-Taxonomie verschiedene Kennzahlen und qualitative Angaben, die von Merck offenzulegen sind. Die Berichterstattungspflicht nach Artikel 8 der Verordnung (EU) 2020/852 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2020 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen und zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/2088 (im Folgenden „EU-Taxonomieverordnung“) und den hierzu erlassenen delegierten Rechtsakten erfolgt in mehreren Stufen:

  • Für das Berichtsjahr 2021 erfolgte zunächst eine Angabe der Kennzahlen nur für so genannte taxonomiefähige Wirtschaftstätigkeiten und war beschränkt auf solche, die einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel im Sinne der EU-Taxonomieverordnung leisten. Als taxonomiefähig gilt eine Wirtschaftstätigkeit, sofern sie im Regelungsbereich der EU-Taxonomie liegt.
  • Im Berichtsjahr 2022 war neben dem Grad der Taxonomiefähigkeit für Wirtschaftstätigkeiten, die einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel im Sinne der EU-Taxonomieverordnung leisten, auch der Anteil der Taxonomiekonformität der identifizierten Wirtschaftstätigkeiten zu berichten. Laut der EU-Taxonomie gilt eine Wirtschaftsaktivität dann als taxonomiekonform, wenn sie taxonomiefähig ist und sie einen wesentlichen Beitrag zu einem der Umweltziele leistet, ohne den anderen Zielen sowie den sozialen Mindeststandards zuwiderzulaufen.
  • Voraussichtlich ab dem Berichtsjahr 2023 werden vier weitere Umweltziele der EU in die Berichterstattungspflicht aufgenommen: 1) nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen, 2) Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft, 3) Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung sowie 4) Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme.

Vorgehensweise

Merck hat im Jahr 2020 zur Sicherstellung einer regelkonformen Erfüllung der Berichterstattungspflicht ein interdisziplinäres Projektteam etabliert, das in enger Abstimmung mit Vertretern der Unternehmensbereiche und verschiedener Gruppenfunktionen die Existenz taxonomiefähiger und -konformer Wirtschaftstätigkeiten fortlaufend analysiert.

Die Identifikation der taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeiten für die Umweltziele „Klimaschutz“ und „Anpassung an den Klimawandel“ erfolgte über einen Top-Down-Ansatz mittels strukturierter Abfragen bei relevanten Fachbereichen. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden durch ergänzende massendatengestützte Analysen im Rahmen eines Bottom-Up-Ansatzes bestätigt. Hierbei wurde unter anderem auf Informationen zurückgegriffen, die ebenfalls im Zusammenhang mit Anforderungen der REACH-Verordnung sowie im Rahmen von Zollanmeldungen Verwendung finden.

Die Ableitung der drei Kennzahlen Umsatzerlöse, Investitions- und Betriebsausgaben erfolgte überwiegend aus den bestehenden Finanzberichterstattungssystemen; in Bezug auf die Investitionsausgaben in Teilen über Abfragen im Investitionscontrolling.

Methodik für die Ermittlung der offenzulegenden Taxonomiekennzahlen

Die EU-Taxonomieverordnung und die korrespondierenden delegierten Rechtsakte beinhalten Formulierungen und Vorgaben, die auch unter Berücksichtigung der ergänzenden Veröffentlichungen der EU-Kommission und der „EU Platform on Sustainable Finance“ interpretations- und auslegungsbedürftig sind und für die noch nicht in jedem Fall Klarstellungen veröffentlicht wurden. Die bedeutendsten in diesem Zusammenhang angewandten Auslegungsfragen sind im Folgenden dargestellt.

Taxonomiefähigkeit der Wirtschaftstätigkeiten von Merck

Zur Überprüfung der Taxonomiefähigkeit einer Wirtschaftstätigkeit legt Merck bei herstellungsbezogenen Tätigkeiten einen am Endprodukt orientierten Ansatz zu Grunde. Dies bedeutet, dass das Endprodukt aus einer im delegierten Rechtsakt genannten Wirtschaftstätigkeit resultieren muss, um als taxonomiefähig gewertet werden zu können. Im Falle von chemischen Grundstoffen beziehungsweise organischen Basischemikalien kommt eine Berücksichtigung der entsprechenden Wirtschaftstätigkeiten als taxonomiefähig nach Interpretation von Merck nur dann in Frage, sofern die Herstellungsaktivitäten der genannten chemischen Erzeugnisse mit einem signifikanten Transformationsprozess verbunden sind. Produkte, bei denen lediglich ein Weiterverkauf, ein bloßes Umverpacken oder Mischen erfolgt, qualifizieren nach unserer Auslegung nicht als taxonomiefähig im Sinne der EU Taxonomieverordnung.

Im Zuge der Implementierung der Anforderungen der EU-Taxonomie wurde das Geschäftsmodell von Merck einer umfassenden Analyse unterzogen. Die Kerngeschäftsaktivitäten von Merck sind von den im delegierten Rechtsakt genannten Wirtschaftstätigkeiten nicht erfasst. Im Ergebnis wurden lediglich im Zusammenhang mit der Herstellung von energieeffizienten Gebäudeausrüstungen im Unternehmensbereich Electronics taxonomiefähige Aktivitäten in sehr geringem Umfang identifiziert. Demgegenüber sind weder die Produktion oder der Vertrieb von pharmazeutischen Produkten noch die Herstellung und der Vertrieb von Spezialchemikalien, die den Kern der Geschäftstätigkeit der Unternehmensbereiche Life Science und Electronics bilden, vom Anwendungsbereich der EU-Taxonomieverordnung für die ersten beiden Umweltziele erfasst. Ferner sind auch Nebenaktivitäten, die betriebsnotwendig für unser Kerngeschäft sind, nicht als eigenständig taxonomiefähige Wirtschaftstätigkeiten klassifiziert. Dies betrifft beispielsweise den Erwerb oder den Bau von Produktionsgebäuden, den Transport unserer Produkte zu unseren Kunden oder auch Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, die keiner taxonomiefähigen Zielaktivität für die ersten beiden Umweltziele Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zugeordnet werden können.

In Bezug auf Investitionsausgaben differenziert die EU Taxonomieverordnung in drei Kategorien von Investitionsausgaben:

  • Investitionen, die sich auf Vermögenswerte oder Prozesse beziehen, die mit taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten verbunden sind (Kategorie A),
  • Investitionen, die Teil eines Plans zur Ausweitung von taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten oder zur Umwandlung taxonomiefähiger in taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten sind (Kategorie B) sowie
  • Investitionen, die sich auf den Erwerb von Produkten taxonomiefähiger Wirtschaftstätigkeiten und einzelnen Maßnahmen beziehen, durch die die Zieltätigkeiten kohlenstoffarm ausgeführt werden oder der Ausstoß von Treibhausgasen gesenkt wird (Kategorie C).

Da Merck aufgrund des Geschäftsmodells lediglich im Bereich der Herstellung von energieeffizienten Gebäudeausrüstungen in sehr geringem Umfang taxonomiefähige Wirtschaftstätigkeiten betreibt, bestehen in Kategorie A keine Investitionsausgaben in nennenswertem Umfang. Ferner existieren keine Investitionsausgaben der Kategorie B, da Merck für die taxonomiefähigen Wirtschaftstätigkeiten der ersten beiden Umweltziele Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel keine Investitionspläne zu deren Transformation in taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten aufstellt, da aufgrund des konzernweiten Geschäftsmodells kaum taxonomiefähige Aktivitäten vorliegen. Bei Merck bestehen somit für die ersten beiden Umweltziele lediglich Investitionsausgaben, die aus dem Erwerb von Produkten taxonomiefähiger Wirtschaftstätigkeiten resultieren oder auf qualifizierende Einzelmaßnahmen entfallen (Kategorie C). Um taxonomiefähig zu sein, müssen diese Investitionen einer der in den delegierten Rechtsakten genannten Wirtschaftstätigkeiten entsprechen und innerhalb von 18 Monaten implementiert und operativ sein. Bei Merck bestehen solche Investitionsausgaben insbesondere in Zusammenhang mit

  • der Fahrzeugflotte (Aktivität 6.5),
  • Immobilien (Aktivitäten 7.2 bis 7.7).

Um Doppelzählungen konzeptionell auszuschließen, werden Investitionen in Produkte aus taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten und einzelnen Maßnahmen, die bereits unter Kategorie A geprüft wurden, nur unter Kategorie A berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund unterliegen beispielsweise Investitionen in Produktionsgebäude nur einer Prüfung auf Taxonomiefähigkeit unter Kategorie A, während Investitionen in Verwaltungsgebäude unter Kategorie C erfasst werden.

Taxonomiekonformität der Wirtschaftstätigkeiten von Merck

Zur Überprüfung der Taxonomiekonformität der taxonomiefähigen Wirtschaftsaktivitäten wurden die einschlägigen Regelungen für die technischen Bewertungskriterien, die Hürde für den wesentlichen Beitrag zum Umweltziel sind sowie für die wesentliche Beeinträchtigung der anderen Umweltziele systematisch analysiert. Grundlage hierfür sind die Delegierten Rechtsakte zur EU Taxonomie, die für die Identifizierung taxonomiefähiger Wirtschaftsaktivitäten herangezogen wurden. In diesen sind für die jeweiligen Wirtschaftstätigkeiten entsprechende Anforderungen festgelegt, die für eine Klassifizierung als taxonomiekonform erfüllt seinen müssen. Hierzu erfolgten Interviews mit Geschäfts- und Projektverantwortlichen sowie physische Standortklimarisikoanalysen. Weiterhin erfolgte die Einsichtnahme unter anderem in Betriebsgenehmigungen, Produktdatenblätter, Umweltproduktdeklarationen, Energieausweise sowie interne Schulungsunterlagen.

Mindestschutz

Zu den Rahmenwerken zum Mindestschutz zählen die OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen, die Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte, die Kernarbeitsnormen der International Labour Organisation sowie die Internationale Charta der Menschenrechte. Das Anforderungsprofil der Rahmenwerke wurde systematisiert und internen Unterlagen gegenübergestellt. Hierzu wurden unter anderem der Verhaltenskodex, Arbeitsanweisungen, Richtlinien und Schulungsunterlagen analysiert. Die Einhaltung des im Rahmenwerk geforderten Due-Dilligence Prozess im Bereich Menschenrechte ist bezogen auf die einzelnen Wirtschaftsaktivitäten gewährleistet. Es werden Risikoanalysen hinsichtlich der Mindestschutzanforderungen durchgeführt und daraus entsprechenden Maßnahmen abgeleitet.

Taxonomiekennzahlen

Umsatzerlöse

Die Umsatz-Kennzahl ergibt sich aus dem Verhältnis der Umsatzerlöse aus taxonomiefähigen beziehungsweise taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten eines Geschäftsjahres zu den Gesamtumsatzerlösen dieses Geschäftsjahres. Die Definition der relevanten Umsatzerlöse für Zwecke der EU-Taxonomieverordnung entspricht der Definition der Umsatzerlöse im Konzernabschluss (siehe Anmerkung (9) „Umsatzerlöse“ im Konzernanhang).

Investitionsausgaben

Der Anteil der Investitionsausgaben für Vermögenswerte oder Prozesse, die mit wirtschaftlichen Aktivitäten verbunden sind, die als taxonomiefähig beziehungsweise taxonomiekonform eingestuft werden, wird wie folgt ermittelt: Anteil der gesamten Investitionsausgaben, die taxonomiefähig bzw. taxonomiekonform sind, geteilt durch die gesamten Investitionsausgaben gemäß EU-Taxonomieverordnung. Investitionsausgaben im Sinne der EU-Taxonomieverordnung umfassen im Fall von Merck Zugänge von Sachanlagen (IAS 16), Nutzungsrechten aus Leasingverhältnissen (IFRS 16) sowie immateriellen Vermögenswerten (IAS 38) mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten im Berichtszeitraum. Neben den Zugängen werden ebenfalls geleistete Anzahlungen auf die genannten Vermögenswerte einbezogen. Im Nenner werden ebenfalls Zugänge an Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten berücksichtigt, die aus Unternehmenszusammenschlüssen resultieren. Die Zugänge sind aus den im Konzernabschluss offengelegten Anlagenspiegeln der Sachanlagen sowie der immateriellen Vermögenswerte ersichtlich (siehe Anmerkungen (20) „Sachanlagen“ und (19) „Sonstige immaterielle Vermögenswerte“ im Konzernanhang)

Betriebsausgaben

Der Anteil der Betriebsausgaben für Vermögenswerte oder Prozesse, die mit wirtschaftlichen Aktivitäten verbunden sind, die als taxonomiefähig beziehungswiese taxonomiekonform eingestuft werden, wird wie folgt ermittelt: Anteil der gesamten Betriebsausgaben, die taxonomiefähig beziehungsweise taxonomiekonform sind, geteilt durch die gesamten Betriebsausgaben gemäß EU-Taxonomieverordnung. Die im Rahmen der Berichterstattung nach EU-Taxonomieverordnung relevanten Betriebsausgaben umfassen direkte, nicht kapitalisierte Kosten aus Forschung und Entwicklung, geringwertigen Leasingverhältnissen, Gebäudesanierungsmaßnahmen, Wartung und Reparatur sowie sämtlichen anderen direkten internen und externen Ausgaben im Zusammenhang mit der täglichen Wartung von Vermögenswerten des Sachanlagevermögens, die notwendig sind, um die kontinuierliche und effektive Funktionsfähigkeit dieser Vermögenswerte sicherzustellen.

Tätigkeiten im Bereich fossiles Gas

Merck betreibt am Standort in Darmstadt eine Gasturbine und ein Blockheizkraftwerk zur Erzeugung von Strom und Wärme aus fossilen gasförmigen Brennstoffen. Die Anlage dient der Eigenerzeugung. Die Tätigkeiten im Bereich Erzeugung von Strom aus fossilen gasförmigen Brennstoffen sowie der Betrieb von Anlagen für die Kraft-Wärme-Kopplung mit fossilen gasförmigen Brennstoffen sind bei Merck nicht wesentlich. Weitere Tätigkeiten im Bereich Kernenergie sowie fossiles Gas werden nicht ausgeführt.

Kennzahlen und qualitative Informationen

In den nachfolgenden Tabellen ist der Anteil der taxonomiefähigen und taxonomiekonformen Wirtschaftstätigkeiten für das Umweltziel „Klimaschutz“ an den Umsatzerlösen, sowie an den Investitionsausgaben (CapEx) und den Betriebsausgaben (OpEx) dargestellt:

 

 

 

 

 

 

 

 

Kriterien für einen wesentlichen Beitrag

 

DNSH Kriterien („Keine erhebliche Beeinträchtigung“)

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschafts­tätigkeiten

 

Codes

 

Abso­luter Umsatz

 

Um­satz­anteil

 

Klima­schutz

 

Anpas­sung an den Klima­wandel

 

Klima­schutz

 

Anpas­sung an den Klima­wandel

 

Was­ser- und Meeres­res­sour­cen

 

Kreis­lauf­wirt­schaft

 

Um­welt­ver­schmut­zung

 

Biolo­gische Vielfalt und Öko­systeme

 

Min­dest­schutz

 

Taxo­nomie-kon­former Umsatz­anteil 2022

 

Kate­gorie (ermö­glich­ende Tätig­keiten)

 

Kate­gorie (Über­gangs­tätig­keiten)

 

 

 

 

Mio. €

 

%

 

%

 

%

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

 

 

 

 

 

A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A.1. Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (taxonomie­konform)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herstellung von energie­effizienten Gebäude­ausrüstungen (A.1)

 

3.5

 

7

 

0,03

 

0,03

 

0,00

 

 

 

J

 

J

 

J

 

J

 

J

 

J

 

0,03

 

E

 

 

A.2 Taxonomie­fähige, nicht taxonomie­konforme Tätigkeiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umsatz taxonomie­fähiger, nicht taxonomie­konformer Tätigkeiten (A.2)

 

 

 

0

 

0,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamt (A.1 + A.2)

 

 

 

7

 

0,03

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

B. NICHT TAXONOMIE­FÄHIGE TÄTIGKEITEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umsatz nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten (B)

 

 

 

22.225

 

99,97

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamt (A + B)

 

 

 

22.232

 

100,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kriterien für einen wesentlichen Beitrag

 

DNSH Kriterien („Keine erhebliche Beeinträchtigung“)

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschafts­tätigkeiten

 

Codes

 

Abso­luter OpEx

 

Anteil OpEx

 

Klima­schutz

 

Anpas­sung an den Klima­wandel

 

Klima­schutz

 

Anpas­sung an den Klima­wandel

 

Wasser- und Meeres­res­sour­cen

 

Kreis­lauf­wirt­schaft

 

Um­welt­ver­schmut­zung

 

Biolo­gische Vielfalt und Öko­sys­teme

 

Min­dest­schutz

 

Taxo­nomie­kon­former Betriebs­ausgaben­anteil 2022

 

Kate­gorie (ermö­­glich­ende Tätig­keiten)

 

Kate­gorie (Über­gangs­tätig­keiten)

 

 

 

 

Mio. €

 

%

 

%

 

%

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

%

 

 

 

 

A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A.1. Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (taxonomie­konform)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herstellung von energie­effizienten Gebäude­ausrüstungen

 

3.5

 

0

 

0,00

 

0,00

 

0,00

 

 

 

J

 

J

 

J

 

J

 

J

 

J

 

0,00

 

E

 

 

Renovierung bestehender Gebäude

 

7.2

 

0

 

0,00

 

0,00

 

0,00

 

 

 

J

 

J

 

J

 

J

 

J

 

J

 

0,00

 

 

 

T

OpEx ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten (taxonomiekonform) (A.1)

 

 

 

0

 

0,00

 

0,00

 

0,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0,00

 

 

 

 

A.2 Taxonomie­fähige, aber nicht ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (nicht taxonomie­konforme Tätigkeiten)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OpEx taxonomie­fähiger, nicht taxonomie­konformer Tätigkeiten (A.2)

 

 

 

0

 

0,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamt (A.1 + A.2)

 

 

 

0

 

0,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

B. NICHT TAXONOMIE­FÄHIGE TÄTIGKEITEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OpEx nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten (B)

 

 

 

2.861

 

100,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamt (A + B)

 

 

 

2.861

 

100,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kriterien für einen wesentlichen Beitrag

 

DNSH Kriterien („Keine erhebliche Beeinträchtigung“)

 

 

 

 

 

 

 

 

Wirtschaftstätigkeiten

 

Codes

 

Abso­luter CapEx

 

Anteil CapEx

 

Klima­schutz

 

Anpas­sung an den Klima­wandel

 

Klima­schutz

 

Anpas­sung an den Klima­wandel

 

Wasser- und Meeres­res­sour­cen

 

Kreis­lauf­wirt­schaft

 

Um­welt­ver­schmut­zung

 

Biolo­gische Vielfalt und Öko­sys­teme

 

Min­dest­schutz

 

Taxo­nomie­kon­former CapEx-anteil 2022

 

Kate­gorie (ermö­glich­ende Tätig­keiten)

 

Kate­gorie (Über­gangs­tätig­keiten)

 

 

 

 

Mio. €

 

%

 

%

 

%

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

J/N

 

%

 

 

 

 

A. TAXONOMIEFÄHIGE TÄTIGKEITEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A.1. Ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (taxonomie­konform)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herstellung von energie-
effizienten Gebäude­ausrüstungen

 

3.5

 

1

 

0,06

 

0,06

 

0,00

 

 

 

J

 

J

 

J

 

J

 

J

 

J

 

0,06

 

E

 

 

Renovierung bestehender Gebäude

 

7.2

 

10

 

0,51

 

0,51

 

0,00

 

 

 

J

 

J

 

J

 

J

 

J

 

J

 

0,51

 

 

 

T

CapEx ökologisch nachhaltiger Tätigkeiten (taxonomiekonform) (A.1)

 

 

 

12

 

0,58

 

0,58

 

0,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0,58

 

 

 

 

A.2 Taxonomie­fähige, aber nicht ökologisch nachhaltige Tätigkeiten (nicht taxonomie­konforme Tätigkeiten)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CapEx taxonomie­fähiger, nicht taxonomie­konformer Tätigkeiten (A.2)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beförderung mit Motorrädern, Personen­kraftwagen und Nutzfahrzeugen (A.2)

 

6.5

 

26

 

1,26

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamt (A.1 + A.2)

 

 

 

38

 

1,84

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

B. NICHT TAXONOMIE­FÄHIGE TÄTIGKEITEN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CapEx nicht taxonomiefähiger Tätigkeiten (B)

 

 

 

2.004

 

98,16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamt (A + B)

 

 

 

2.042

 

100,00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die geringen Quoten taxonomiefähiger Umsatzerlöse, Investitionsausgaben und Betriebsausgaben im Zusammenhang mit dem Umweltziel Klimaschutz begründeten sich im Wesentlichen durch die sehr begrenzte Übereinstimmung der Geschäftstätigkeit von Merck mit den in der EU-Taxonomieverordnung genannten Wirtschaftstätigkeiten.

Von den zuvor dargestellten Betriebsausgaben entfielen 2.521 Mio. € (im Vorjahr:2.426 Mio. €) auf Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen; davon 1.694 Mio. € (im Vorjahr: 1.712 Mio. €) auf den Unternehmensbereich Healthcare.

Für das Umweltziel „Anpassung an den Klimawandel“ wurden keine zusätzlichen taxonomiefähigen und taxonomiekonformen Umsatzerlöse, Investitionsausgaben oder Betriebsausgaben identifiziert.

Ausblick

Für das voraussichtlich in der Berichtsperiode 2023 erstmals zu berichtende Umweltziel „Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung“ erwartet Merck einen höheren Anteil taxonomiefähiger Wirtschaftstätigkeiten als für die bisher bereits zu berichtenden Ziele Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel. Diese Einschätzung beruht auf Vorschlägen für technische Beurteilungskriterien der „Technical Working Group der EU Platform on Sustainable Finance“, die beim Umweltziel „Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung“ die Herstellung von Chemikalien, von pharmazeutischen und chemischen Produkten sowie von pharmazeutischen Präparaten in großem Umfang als taxonomiefähige Wirtschaftstätigkeiten nennen. Diese Vorschläge fließen in die Entwicklung des delegierten Rechtsakts ein, mit dem die Europäische Kommission die technischen Bewertungskriterien festlegen wird. Hinsichtlich des Grads der Taxonomiekonformität der relevanten Wirtschaftstätigkeiten für das Umweltziel „Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung“ ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund der unsicheren Rechtslage noch keine verlässliche Abschätzung möglich.

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