Merck Geschäftsbericht 2021

Steuerliche Risiken

Merck KGaA und ihre Tochtergesellschaften sind weltweit tätig und unterliegen folglich unterschiedlichen nationalen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. National erfolgen fortlaufende Steuerprüfungen der Merck-Gesellschaften durch die Finanzbehörden der Staaten, in denen Merck operiert. Steuerliche Risiken resultieren insbesondere aus Änderungen von nationalen Steuergesetzen und -regelungen, der Rechtsprechung und der Auslegung durch die nationalen Finanzbehörden sowie aus wesentlichen Transaktionen wie Akquisitionen, Desinvestitionen und Reorganisationen.

Feststellungen der nationalen Prüfungsbehörden der verschiedenen Länder können zu höheren Steueraufwendungen und -zahlungen führen und zudem Einfluss auf die Höhe der Steuerforderungen und -verbindlichkeiten sowie auf die aktiven und passiven latenten Steuern haben.

Die sich ergebenden steuerlichen Risiken werden regelmäßig und systematisch von der Steuerfunktion geprüft. Entsprechende Standards sind im Einsatz, um steuerliche Risiken frühzeitig erkennen zu können, diese zu prüfen, zu bewerten und entsprechend zu minimieren. Maßnahmen zur Risikoreduzierung werden von der Steuerabteilung mit den Landesgesellschaften abgestimmt. Verbleibende, über die in der Bilanz bereits berücksichtigten steuerlichen Risiken sind unwahrscheinlich bis möglich und könnten moderate bis erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-Ertragslage haben.

Bezüglich der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze von Ertragsteuern verweisen wir auf den Abschnitt „Ertragsteuern“ im Konzernanhang des Geschäftsberichts.

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