Tropenkrankheiten
Globale Herausforderung
Weltweit stecken sich jedes Jahr Millionen von Menschen mit gefährlichen tropischen Krankheiten an.
Ordnen Sie die Erreger den jeweiligen Krankheiten zu, um mehr über sie zu erfahren!
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Chagas-Krankheit
Steckbrief -
Bilharziose
Steckbrief -
Malaria
Steckbrief -
Onchozerkose
Steckbrief -
Leishmaniose
Steckbrief
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Zerkarien
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Leishmanien
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Filarien
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Plasmodien
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Trypanosomen
Steckbrief
Chagas-Krankheit
- Etwa 6 bis 7 Millionen Infizierte, hauptsächlich in Südamerika (Quelle: WHO)
- Erreger (links): einzellige Organismen, sogenannte Trypanosomen
- Überträger/Wirte (rechts): Raubwanzen. Beim Biss gelangt der Erreger in den menschlichen Körper.
Steckbrief
Bilharziose
- 206,4 Millionen Infizierte in 78 Ländern (Quelle: WHO)
- Bis zu 200.000 Todesfälle pro Jahr
- Erreger (links): In Gewässern lebende Larven von Saugwürmern, sogenannte Zerkarien
- Überträger/Wirte (rechts): Die Parasiten werden von infizierten Süßwasserschnecken freigesetzt und befallen den Menschen durch seinen Kontakt mit dem Wasser.
Steckbrief
Malaria
- 219 Millionen Infizierte in 90 Ländern (Quelle: WHO)
- 435.000 Todesfälle im Jahr 2017
- Erreger (links): einzellige Parasiten, sogenannte Plasmodien
- Überträger/Wirte (rechts): weibliche Stechmücken. Beim Stich gelangt der Erreger in den menschlichen Körper.
Steckbrief
Onchozerkose
- 20,9 Millionen Infizierte in 31 Ländern (Quelle: WHO)
- 1,15 Mio. Fälle von Sehverlust
- Erreger (links): Fadenwürmer, sogenannte Filarien
- Überträger/Wirte (rechts): Kriebelmücken. Beim Stich gelangt der Erreger in den menschlichen Körper.
Steckbrief
Leishmaniose
- Etwa 1 Millionen Neuinfektionen pro Jahr (Quelle: WHO)
- Bis zu 30.000 Todesfälle pro Jahr
- Erreger (links): einzellige Parasiten sogenannte Leishmanien
- Überträger/Wirte (rechts): Sandmücken. Beim Stich gelangt der Erreger in den menschlichen Körper.
Unser Einsatz
gegen Bilharziose
Bilharziose zählt zu den vernachlässigten Tropenkrankheiten.
Um sie effektiv zu bekämpfen, setzen wir an fünf Punkten an.
Mit Medikamenten versorgen
Im Jahr 2018 haben wir etwa 200 Millionen Praziquantel-Tabletten gegen Bilharziose an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gespendet. Insgesamt hat Merck bisher fast 900 Millionen Tabletten bereitgestellt, genug um knapp 360 Millionen Kinder im Schulalter zu behandeln.
Neue Lösungen erforschen
Wir arbeiten an der Entwicklung von Arzneimitteln gegen Bilharziose, die auch bei Kindern unter sechs Jahren angewendet werden können. Zudem entwickeln wir auch diagnostische Verfahren zur Unterstützung der Kontrolle von Bilharziose.
Schon gewusst? Im Bereich F&E arbeiten wir auch an der Entwicklung umweltfreundlicher Produktlösungen.Die Bevölkerung informieren
Wir beteiligen uns an Bildungsinitiativen, die auf die Ursachen und Gefahren von Bilharziose aufmerksam machen und zeigen wie man sich schützen kann. So unterstützen wir Bildungsprojekte an afrikanischen Schulen und stellen leicht verständliches Infomaterial für Schüler und Lehrer zur Verfügung.
Bildungsprojekte sind für uns Herzensangelegenheit. Erfahren Sie mehr.Wasserversorgung, sanitäre Einrichtungen und Hygiene verbessern
Unsere Partner im Kampf gegen Bilharziose engagieren sich in sogenannten WASH-Projekten dafür, die Verbreitung der Krankheit durch bessere Infrastruktur einzudämmen. WASH steht für „Water, Sanitation and Hygiene“.
Mit Partnern zusammenarbeiten
Wir führen den Kampf gegen Bilharziose zusammen mit mehreren Partnerorganisationen wie der Global Schistosomiasis Alliance (GSA). 2017 haben wir gemeinsam die Informationskampagne #MakingSchistory ins Leben gerufen.
Mehr hierzu findet sich im CR-Bericht 2018.Click to explore
Damit die Medikamente auch da ankommen, wo sie benötigt werden:
Die letzte Meile
Können wir die Lieferung gespendeter Tabletten bis zu ihrem Zielort verfolgen?
Bei der Zustellung von Medikamenten sind die letzten Kilometer oft besonders schwierig. Deshalb nutzen wir Mobilfunknetze für das Tracking der Lieferungen. Denn in ländlichen Regionen Afrikas sind diese oft gut ausgebaut.
Auf dem Weg zu seinen Empfängern legt unser Bilharziose-Medikament Praziquantel oft tausende Kilometer zurück – eine logistische Herausforderung. Schwierig wird es aber vor allem auf der Zielgerade. Medikamentenlieferungen können verloren gehen oder die Tabletten werden nicht effizient verteilt. Ein Lösungsansatz ist unser Projekt NTDeliver Last Mile. Jedes Mal, wenn Lehrkräfte ihren Schülern im Rahmen der staatlichen Behandlungskampagne eine Dosis Praziquantel verabreichen, schicken sie eine SMS an unser Software-System. Darin teilen sie dem System mit, wie viele Kinder behandelt wurden und wie viele Dosen des Medikaments noch da sind.
Die so zusammengetragenen Informationen helfen uns, Versorgungslücken zu erkennen und die Verteilung der Medikamente zu verbessern. Und das Potenzial dieser Technologie ist noch nicht ausgeschöpft: Zukünftig könnte es damit sogar möglich sein, den Bedarf vorherzusagen und somit mehr Kinder zu erreichen.
Echtzeit-Tracking von Medikamentenspenden in Kenia
Partner gegen Malaria:
Alle gegen eine
Malaria stellt in vielen Ländern nach wie vor ein großes Gesundheitsproblem dar. Es braucht wirksame Ansätze, um Infektionen und die Übertragung zu verhindern, um Patienten zu testen und sie zu behandeln.
Zuverlässige Partnerschaften sind für die Bekämpfung und Eliminierung von Malaria und anderen Tropenkrankheiten unerlässlich. Dies gilt für die Forschung, aber auch für den Kapazitätsaufbau. Diesen fördern wir durch Programme mit lokalen Institutionen sowie durch Aufklärungskampagnen im Gesundheitsbereich.
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„Niemand sollte an Malaria sterben. Deshalb haben wir einen integrierten Plan entwickelt, der innovative Lösungen zur Bekämpfung der Krankheit bietet. Wir arbeiten sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern mit ausgezeichneten Partnern zusammen, um unsere Ziele zur Kontrolle und Eliminierung von Malaria zu erreichen.“
Jutta Reinhard-Rupp, Head of Merck Global Health Institute (Global Health, Corporate Affairs)
Gesundheit von Frauen:
Das Rückgrat der Wirtschaft
Laut der Internationalen Arbeitsorganisation ILO erreichen 865 Millionen Mütter, Töchter und Schwestern auf der ganzen Welt nicht das Potenzial, einen größeren Beitrag zu ihrer Volkswirtschaft zu leisten. Das liegt vor allem an vermeidbaren Ursachen.
Dazu gehören nichtübertragbare Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Sie werden von der Weltgesundheitsorganisation als die größte Bedrohung für die Gesundheit von Frauen weltweit bezeichnet.
Wir sind der Meinung, dass Regierungen, Arbeitgeber und andere Stakeholder zusammenarbeiten müssen, um die Gesundheit von Frauen zu verbessern. Damit Frauen – und auch ihre Familien – in ihren Gemeinschaften gedeihen, wachsen und ein besseres Leben führen können.
Erfahren Sie mehr über unsere Initiative „Healthy Women, Healthy Economies“Was glauben Sie?
Wieviel könnten Frauen zusätzlich zum globalen Bruttoinlandprodukt – also zum Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die während eines Jahres hergestellt werden – beitragen, wenn sie ebenbürtig zu Männern am Arbeitsmarkt teilnehmen könnten?
Antwort
Das McKinsey Global Institute hat errechnet, dass Frauen bis zum Jahr 2025 bis zu 28 Billionen US-Dollar oder 26 Prozent zusätzlich zum globalen jährlichen Bruttoinlandprodukt beitragen könnten. Das ist eine 28 mit 12 Nullen!
Tatsächliche Auswirkung
28.000.000.000.000 USD
Quelle: The Power of Parity: How Advancing Women’s Equality Can Add $12 Trillion to Global Growth, McKinsey & Co., September 2015: http://bit.ly/20ZkOK4