Vorstands-Vorwort

Karl-Ludwig Kley
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die Welt verändert sich und mit ihr Merck. Umso wichtiger ist es, einen zuverlässigen Wertekompass zu haben, der das unternehmerische  Handeln leitet. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, welche negativen Folgen das Fehlen eines solchen Kompasses zeitigen kann – für die Gesellschaft, aber auch für Unternehmen selbst. Wir bei Merck gehen einen anderen Weg. Unsere Werte heißen Mut, Leistung, Verantwortung, Respekt, Integrität und Transparenz. Sie bestimmen unser Tun Tag für Tag.
 
Finanzielle Solidität und Wirtschaften mit Augenmaß sind Prinzipien, mit denen wir gut durch die Krise gekommen sind. Natürlich ist unser Handeln auf geschäftlichen Erfolg ausgerichtet. Gleichzeitig achten wir jedoch die Interessen von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten, von Kapitalgebern und Gesellschaft. Nur gesunde, nachhaltig arbeitende Unternehmen können als Arbeitgeber, Steuerzahler und Partner ihres Umfeldes ihren Teil zum Funktionieren unserer Gesellschaft beitragen.

Gerade in der Krise haben wir unser Bekenntnis zum »Global Compact« der Vereinten Nationen bewusst erneuert. Denn soziale und ökologische Verantwortung ist für uns kein Luxus, den wir uns nur in Boomjahren leisten, sondern integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Davon zeugen die in diesem Bericht beschriebenen Beispiele. Verantwortung übernehmen wir auch für und mit unseren Produkten aus den Bereichen Pharma, Chemie und Life-Science. Ob innovative Arzneimittel zur Heilung von Krankheiten, Spezialchemikalien zur besseren Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Energie oder Materialien für die Biotech-Labore dieser Welt – um Antworten auf globale Megatrends zu finden, investieren wir jedes Jahr über eine Milliarde Euro in Forschung und Entwicklung. Merck ist ein innovationsgetriebenes Unternehmen, das vom Engagement und Erfindungsreichtum aller Mitarbeiter lebt. Auch hier wollen wir besser werden. Anfang 2011 haben wir beschlossen, den Anteil der Frauen in Führungspositionen bis 2016 auf 25 bis 30 Prozent zu erhöhen. Talentierte Mitarbeiterinnen sollen stärker als bisher gefördert und auf künftige Führungsaufgaben vorbereitet werden. Dies ist nur ein Beispiel von vielen für das Engagement von Merck. Alle gemeinsam zeigen, dass Verantwortung bei uns vor allem eines ist: nachhaltig. Merck denkt in Generationen, nicht nur in Quartalen. Das werden wir auch in Zukunft so halten.
 
Ihr Karl-Ludwig Kley