Leitbild und WerteDas 1991 formulierte
Leitbild definiert unser Selbstverständnis als erfolgreiches und verantwortungsbewusstes Unternehmen. Unser Anspruch ist es, als weltweit tätiges Unternehmen für die Menschen, Marktpartner und das gesellschaftliche Umfeld einen Mehrwert zu schaffen. Wir streben nach der Anerkennung von Merck in der Gesellschaft und verpflichten uns zu Sicherheit und einem schonenden Umgang mit der Umwelt.
Eine transparente Kommunikation ist für uns die Voraussetzung für Vertrauen schaffendes unternehmerisches Handeln. Unsere im Jahr 2007 neu formulierten
Unternehmenswerte „Mut“, „Leistung“, „Verantwortung“, „Respekt“, „Integrität“ und „Transparenz“ geben Orientierung, Sie bestimmen unsere Geschäftsbeziehungen und unsere interne Zusammenarbeit.
Bekenntnis zu externen LeitbildernDarüber hinaus unterstützt Merck auch eine Reihe von externen Prinzipien. 2005 sind wir dem „Global Compact“ der Vereinten Nationen beigetreten, um ein
Bekenntnis zur Einhaltung elementarer Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und zur Korruptionsbekämpfung auszudrücken. Im November 2010 hat Merck das Leitbild „Verantwortliches Handeln in der Wirtschaft“ unterzeichnet, eine Initiative von Unternehmen der deutschen Wirtschaft, die sich zum Ziel gesetzt haben, überprüfbare Standards beispielsweise zu fairem Wettbewerb, Sozialpartnerschaft, Leistungsprinzip und Nachhaltigkeit fest in den beteiligten Unternehmen zu verankern.
Im Jahr 2006 hat Merck die vom internationalen Chemieverband ICCA (International Council of Chemical Associations) verabschiedete „Responsible Care Global Charter“ unterzeichnet. Im Rahmen dieser freiwilligen Initiative und der daraus formulierten Leitlinien des deutschen
Responsible Care®-Programms haben wir uns verpflichtet, in den Bereichen Produktverantwortung, Umweltschutz, Gesundheit, Sicherheit für Anlagen und Security Standards anzusetzen, die über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgehen. Merck engagiert sich derzeit insbesondere in den Bereichen Produktsicherheit, Umweltschutz und Arbeitssicherheit.
Corporate-Responsibility-OrganisationVerantwortliches Handeln gehört bei Merck zu den Grundprinzipien der Unternehmensführung und ist daher auch in der Unternehmensstrategie verankert.
Die Geschäftsleitung als oberstes Führungsgremium befasst sich mindestens zweimal jährlich mit relevanten Themen der unternehmerischen Verantwortung sowie deren Risiken und Chancen für das Unternehmen. Zu diesen Themen gehörten im Berichtszeitraum beispielsweise die Verringerung der Treibhausgas-Emissionen, der Zugang zu Arzneimitteln, die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards in der Lieferkette sowie die besondere Verantwortung, die Merck als forschendes Unternehmen hat.
Die Aktivitäten und Maßnahmen werden konzernweit von einem Corporate-Responsibility-(CR)- Manager koordiniert. Mit dem Ziel, CR-Themen in der täglichen Geschäftspraxis zu verankern, arbeitet dieser eng mit Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen zusammen. Zu diesem Netzwerk
gehören Vertreter der Sparten und Gruppenfunktionen wie Human Resources, Environment Health Safety Security Quality (EQ) und das Compliance Office.
Für das Jahr 2011 plant Merck, ein Corporate-Responsibility-Committee zu gründen. Ziel ist es, die zahlreichen Einzelthemen für verantwortliches Handeln besser zu koordinieren und zu steuern und damit im Unternehmen fest zu verankern.
Im Jahr 2006 haben wir unser unternehmensweites Programm
Operational Excellence zur kontinuierlichen Verbesserung der unternehmerischen Prozesse eingeführt. Dies dient dazu, den wirtschaftlichsten und effizientesten Betrieb aller Produktionsanlagen zu erreichen. Mit dem Programm setzen wir unter anderem auch diverse Maßnahmen aus dem Bereich unserer unternehmerischen Verantwortung um, z. B. zu Umwelt- und Arbeitsschutz, Mitarbeiterentwicklung und Unternehmensführung.