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Merck unterstützt gemeinsam mit seinen Mitarbeitern weltweit verschiedene Projekte zur Verbesserung der Lebens- und Gesundheitsstandards vieler Menschen. Hier verschiedene Beispiele für unser soziales Engagement.

ChinaIn Partnerschaft mit dem chinesischen Gesundheitsministerium sponsert Merck das bislang größte gesundheitliche Aufklärungsprogramm zu Schilddrüsenerkrankungen in China. Schilddrüsenerkrankungen stellen die zweitgrößte Kategorie endokrinologischer Krankheiten dar. Etwa 10 bis 20 Prozent der über 40-jährigen Frauen leiden an einer Schilddrüsenerkrankung. In China werden bisher aber nur 5 Prozent der Erkrankten behandelt. Die mit rund 3 Mio EUR unterstützte Zusammenarbeit von Merck mit dem chinesischen Gesundheitsministerium konzentriert sich auf die Förderung von Forschung und Bildung im Bereich von Schilddrüsenerkrankungen und unterstützt die Behörde beim Umgang mit Biopharmazeutika. Das in den Jahren 2009 bis 2011 durchgeführte Bildungsprogramm “MOH-Merck Serono China Thyroid Disease Education Program” hat zum Ziel, das Bewusstsein für Schilddrüsenerkrankungen durch öffentliche Bildungsmaßnahmen auszubauen sowie die Zahl der Diagnosen und Behandlungen durch Schulung von Ärzten zu erhöhen.
Während der jeweils in 2009 und 2010 veranstalteten „International Thyroid Awareness Week“ führte Merck Serono kostenlose Screening-Untersuchungen durch und konnte fast 3000 Fachleute aus den Bereichen Endokrinologie, Nuklearmedizin und Chirurgie für die kostenlose Beratung von über 72.000 Interessierten gewinnen.
Zusammen mit dem chinesischen Pharmaverband und dem National Development Research Institute der Universität von Peking, führte Merck Serono China 2009 das „Chinese Pharmaceutical Association – Merck Serono China Hospital Pharmacy Leadership, Management and Development Project“ ein. Dieses laufende Projekt bietet 3-tägige Schulungsworkshops im Bereich Führung und Management für Krankenhausapotheker in China an, um die gesundheitliche Versorgung zum Wohle der Patienten zu verbessern. Bis heute sind insgesamt 16 Schulungen mit rund 1100 Teilnehmern durchgeführt worden. Zur Zielgruppe gehören zweit- und drittrangige Krankenhäuser in den chinesischen Provinzen und Gemeinden.

FrankreichSeit sieben Jahren unterstützt Merck die humanitäre Hilfsorganisation „AR MADA“. „AR MADA“ steht für „Aller-Retour Madagaskar“ und organisiert pro Jahr insgesamt zehn zweiwöchige Missionen mit einem Stab aus 40 medizinischen Fachkräften zur medizinischen Versorgung der Menschen auf Madagaskar. Die Hilfsorganisation erhält von Merck neben der finanziellen Unterstützung auch Hilfe in den Bereichen Logistik und Kommunikation. Seit 1999 haben die Ärzte von „AR MADA“ mehr als 100.000 Menschen mit unterschiedlichsten Beschwerden und Erkrankungen versorgt. So stehen die Reinigung und Versorgung von Wunden, die Behandlung von Wurmerkrankungen, aber auch das Zähneziehen auf dem täglichen Programm der Mediziner. Das Team aus Chirurgen, Dermatologen, Allgemeinmedizinern, Krankenschwestern, Apothekern und Helfern nutzt in der Regel Dorfschulen und andere öffentliche Gebäude als Arztpraxen. Jedes Jahr begleitet ein Mitarbeiter von Merck Frankreich eine entsprechende Mission auf Madagaskar.

PakistanUm das Niveau der medizinischen Versorgung und der Gesundheitsstandards in Pakistan zu verbessern, hat Merck ein Krankenhaus mit 12 Betten auf Baba Bhit (zwei Inseln im Hafen der Stadt Karachi) errichtet. Zusammen mit der Bezirksregierung von Karachi, die das Land kostenlos zur Verfügung stellte, finanzierte Merck alle Baumaßnahmen. Das Gesundheitszentrum bietet sowohl ambulante als auch stationäre Versorgung, einen Operationssaal, einen Raum mit Brutkästen und Praxisräume. Die Einweihung fand im November 2006 statt. Seitdem finanziert Merck das gesamte medizinische Personal, alle laufenden Kosten und die Verwaltung. Das Gesundheitszentrum dient einer extrem armen Bevölkerung von rund 60.000 Menschen, die auf fünf Inseln im Außenbezirk von Karachi leben.

SchweizIn Sri Lanka engagiert sich Merck Serono seit 2005 gemeinsam mit der in der Schweiz ansässigen internationalen Hilfsorganisation „Terre des Hommes“ im Rahmen eines „Mutter-Kind-Gesundheitsprogramms“. Sri Lanka war das im Dezember 2004 mit am stärksten vom Tsunami betroffenen asiatischem Land. Im Osten von Sri Lanka starben Tausende Menschen, Tausende andere verloren ihre Wohnhäuser und ihr Ackerland. Auch Jahre nach der Katastrophe macht sich Merck Serono in Sri Lanka für die Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen stark. Die meisten Schwangeren suchen in der Regel nur in Ausnahmefällen einen Arzt zur Vorsorge oder Schwangerschaftsberatung auf. Der Mangel an sauberem Wasser und an Nahrungsmitteln stellt für die Neugeborenen nach wie vor ein dauerhaftes Gesundheitsrisiko dar. Dementsprechend hoch sind Kindersterblichkeit und Unterernährung bei Kleinkindern. So sterben in Sri Lanka etwa zwei Prozent der Kinder, bevor sie ihr fünftes Lebensjahr erreicht haben. Die Kindersterblichkeit liegt damit vier- bis fünfmal höher als in Europa. Die Arbeit von „Terre des Hommes“ basiert auf drei Säulen:
Aufbau eines Netzwerks namens „Community Health Volunteers (CHV)“, die schwangere Frauen berät und sie ermutigt, adäquate medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen
Verbesserung der medizinischen Infrastruktur durch Krankenhäuser und lokale Gesundheitszentren
Sicherstellen des Zugangs zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Anlagen, um Krankheiten vorzubeugen
Durch die Unterstützung von Merck Serono konnte „Terre des Hommes“ sieben neue Klinken errichten, die eine medizinische Grundversorgung für Schwangere und Säuglinge bieten. Außerdem konnte die Zahl an Beratungsstellen für Schwangere vor Ort deutlich ausgeweitet werden.

SüdafrikaMehr als 33,4 Millionen Menschen sind weltweit von HIV betroffen. Mehr als 30 Millionen davon leben in den ärmeren Regionen der Welt. So sind beispielsweise in der afrikanischen Kleinstadt Philippi über 40 Prozent der Bevölkerung mit dem AIDS-Erreger HIV infiziert. Seit dem Jahr 2006 unterstützt Merck in Südafrika ein Hospiz für AIDS-Kranke, hauptsächlich durch die Bezahlung von medizinischem Personal, aber auch durch die Bereitstellung von warmen Mahlzeiten an Kinder, deren Eltern im Hospiz sind.
In der Nähe seines südafrikanischen Standorts unterstützt Merck seit mehr als zwei Jahrzehnten eine weitere Einrichtung für AIDS-Kranke: das „Phatsema HIV/AIDS-Zentrum“ der Alexandra-Klinik. Die Klinik versorgt im Monat mehr als 26.000 Patienten, viele davon sind Kinder. Neben der Lebensmittelversorgung und AIDS-Aufklärung bei Kindern und Jugendlichen versucht das Zentrum besonders junge Frauen für die Erkrankung, deren Folgen und über ihre möglichen Infektionswege zu sensibilisieren und zu informieren. Die Einrichtung macht sich also neben der Patientenversorgung und zahlreichen Aufklärungsaktionen vor allem für HIV-Tests in der Bevölkerung stark. Betroffene Kinder unterstützt die Klinik zudem bei ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung.

USAJährlich erkranken weltweit Millionen von Menschen an Brustkrebs und Multipler-Sklerose (MS). Merck setzt sich in der Arzneimittelforschung und -entwicklung, aber auch anderweitig für den Kampf gegen diese beiden Krankheiten ein. Spenden- und Benefizveranstaltungen zugunsten von Betroffenen sind daher fester Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements der amerikanischen EMD-Gesellschaft.
In den USA unterstützt EMD im Bereich der Multiplen-Sklerose-Aktivitäten etwa das sogenannte „CapeCod Getaway Bike Ride“. Die Teilnehmer des Fahrradrennens legen hier innerhalb von zwei Tagen eine Strecke von 150 Meilen (rund 241 Kilometer) mit dem Fahrrad zurück und sammeln dabei Spenden zugunsten der MS-Forschung und zur Unterstützung von MS-Patienten. Mehr als 100 Mitarbeiter der amerikanischen EMD-Gesellschaft nahmen im vergangen Jahr an diesem Benefiz-Rennen teil und unterstützen dadurch die „National MS Society“. Insgesamt kamen bei der Veranstaltung 185.000 US-Dollar zusammen. Die amerikanische Multiple-Sklerose-Gesellschaft unterstützt und bestärkt zum einen MS-Patienten und informiert diese über neueste Forschungsergebnisse und treibt zum anderen durch Spendenaufrufe und dabei gesammelte Gelder auch die MS-Forschung voran. EMD sammelt jedoch im Kampf gegen die Multiple Sklerose nicht nur auf dem Fahrrad Spenden, sondern auch im wahrsten Sinn des Wortes auch zu Fuß. Durch das Engagement von 30 Mitarbeitern konnte während des „MS Challenge Walk“ eine zusätzliche Summe von 30.000 US-Dollar gesammelt werden. Die Spende ging ebenfalls an die „National MS Society“.
Neben dem Engagement im Kampf gegen Multiple Sklerose setzt sich EMD vor allem auch zum Thema Brustkrebs ein und unterstützt dabei etwa den sogenannten „Making Strides Against Breast Cancer Walk“. Das Unternehmen tritt hier selbst mit einem Läuferteam aus mehr als 20 Mitarbeitern an den Start des fünf Meilen langen Laufs durch Boston. Um das Bewusstsein für das Thema Brustkrebs zu schärfen, tritt Merck Serono zusätzlich als Sponsor der Veranstaltung in Erscheinung.
