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Wissen ist die Voraussetzung für Innovation und Fortschritt. Deshalb investiert Merck aktiv in den wissenschaftlichen Nachwuchs. Einige dieser Förderprogramme für naturwissenschaftlich interessierte und besonders begabte Schüler möchten wir Ihnen vorstellen.
ChinaDie Landesgesellschaft von Merck in China führte 2010 ein „CSR Fund Scholarship“-Programm ein, um zum Ausbau der wissenschaftlichen Expertise Chinas beizutragen. Dieses 5-Jahres-Programm wurde an 20 Universitäten in ganz China eingeführt und soll talentierte, minderbemittelte Studenten unterstützen, damit sie ihr Studium erfolgreich beenden können und ein wertvolles Mitglied der Gesundheitsbranche in China werden.

DeutschlandUm den wissenschaftlichen Nachwuchs besonders bei den Naturwissenschaften zu unterstützen und zu fördern, veranstaltet Merck am Standort Darmstadt in Deutschland seit 16 Jahren gemeinsam mit der Stiftung „Jugend forscht“ den hessischen Landesentscheid des bekanntesten Nachwuchswettbewerbs Deutschlands. Jugendliche bis zu einem Alter von 21 Jahren präsentieren während der zweitägigen Veranstaltung ihre selbst vorbereiteten und erforschten Projekte aus sieben Fachgebieten der Bereiche Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Eine Jury aus Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Lehrern entscheidet über den Einzug der Schüler ins Bundesfinale „Jugend forscht“. Neben der Veranstaltungsorganisation finanziert Merck auch viele Preise für die Gewinner unter den Nachwuchswissenschaftlern.
Darüber hinaus unterstützt Merck seit vielen Jahren rund 40 Schulen in der Region um die Standorte Darmstadt und Gernsheim. So stellt das Unternehmen nicht nur Materialien für den Chemie- und Biologieunterricht zur Verfügung, sondern bietet auch praxisnahe Workshops für Lehrer und spannende Exkursionen für Schulklassen zu Merck an. Die Schüler haben neben einer Rundfahrt auf dem Werkgelände auch die Möglichkeit, Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete kennenzulernen und dadurch selbst praxisnahe Einblicke in den Arbeitsalltag bei Merck zu gewinnen. Neben diesen Aktivitäten kooperiert Merck mit sechs Partnerschulen. Im Rahmen dieser Schulpartnerschaften erhalten die Fachlehrer umfangreiche Unterstützung für den naturwissenschaftlichen Unterricht.
Seit 2008 betreibt Merck zudem zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt das sogenannte Juniorlabor. In diesen neu geschaffenen Räumen an der Universität können Schüler von Grundschulklassen bis zum Abitur unter Anleitung von Universitätsmitarbeitern und Chemiestudenten auf über 200 Quadratmetern selbst experimentieren und die Welt der Chemie kennenlernen. Im vergangenen Jahr besuchten 3.100 Schüler das Labor und experimentierten im Rahmen von Lehrveranstaltungen, Projekt- und Exkursionstagen, aber auch von Ferienkursen.

IndienDie Stiftung „Merck India Charitable Trust“ unterstützt talentierte und sehr gute Schüler, ihren Ausbildungsweg ab der zehnten Klasse weiter fortzusetzen. Seit dem Jahr 2005 bewerben sich interessierte Jugendliche, deren Eltern ein Jahreseinkommen von unter 120.000 Rupien (etwa 2.200 Euro) haben, auf die jährlich 20 Stipendienplätze der indischen Merck-Gesellschaft. Ein Stipendium der Stiftung deckt neben den Kosten für Lehrbücher und Fahrkarte auch die Studiengebühren und somit den Großteil der anfallenden Kosten ab.
Fast 170 Studenten haben bisher finanzielle Unterstützung erhalten. Talentierte Jugendliche aus ärmeren Verhältnissen wird damit die Möglichkeit gegeben, sich den Wunsch einer akademischen Ausbildung zu erfüllen und auf diese Weise ein international vergleichbares Bildungsniveau zu erreichen.

JapanMerck unterstützt in Kooperation mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz der Länder das sogenannte „Pasch-Schulprojekt“ in Japan. Insgesamt arbeiten im Rahmen des Pasch-Projekts, das eine Initiative des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland ist, 1.500 Partnerschulen weltweit zusammen. Sie ermöglichen interessierten Schülern aus aller Welt das Land Deutschland, seine Sprache, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur näher kennenzulernen. Merck unterstützt dabei in Japan vier Pasch-Schulen. Im Rahmen der Kooperation hatten beispielsweise im Sommer 2010 Schüler vier Schulen die Möglichkeit, Merck im japanischen Meguro zu besuchen und sich dort mit deutschen Mitarbeitern auszutauschen.

PakistanAls einziges multinational agierendes und größtes Unternehmen in Quetta will Merck zur Verbesserung der Schul- und Ausbildungseinrichtungen in dieser ärmsten Provinz des Landes beitragen. Eine Spende von Merck Pakistan an die gemeinnützige „Citizen Foundation“ ermöglicht den Bau einer Grund- und einer weiterführenden Schule für die Klassen 1 bis 10 sowie einer Oberstufenschule für die Klassen 11 und 12. Diese werden insgesamt rund 1.300 Schüler aufnehmen.
Seit 2005 unterstützt das Unternehmen außerdem das SOS-Kinderdorf in Quetta. Merck hat der Einrichtung notwendige Möbel gespendet und trägt Kosten für die Ausbildung der Kinder. Auf diese Weise sollen die Kinder innerhalb des Dorfes nicht nur ein Zuhause, sondern auch die Möglichkeit einer Schulbildung erhalten.

ThailandGemeinsam mit der gemeinnützigen „Raks Thai-Stiftung“ unterstützt die thailändische Merck-Gesellschaft unterprivilegierte Familien und Gemeinden in den ärmsten Regionen des Landes. Merck stellt hierbei nicht nur die finanziellen Mittel für die einzelnen Projekte im Norden, Nordosten und Süden Thailands zur Verfügung, sondern bindet auch seine Mitarbeiter aktiv mit ein. Um die Lebensbedingungen der ländlichen Gemeinden zu verbessern, organisieren die Mitarbeiter der thailändischen Merck-Gesellschaft beispielsweise Veranstaltungen und kleinere Projekte zur Unterstützung der Bevölkerung vor Ort. So unterstützt Merck in Thailand beispielsweise eine Schule in der Nähe des Unternehmensstandorts. Insgesamt profitieren mehr als 15.000 Menschen in der Region von diesem Engagement. Die Raks Thai-Stiftung ist Teil der Organisation Care International, einer der weltweit größten Entwicklungs- und Hilfsorganisationen.
