Merck hat sich den Responsible-Care®-Prinzipien der Chemieindustrie und der „Responsible Care Global Charter“ verpflichtet. Die im Jahr 2006 vom internationalen Chemieverband ICCA (International Council of Chemical Associations) verabschiedete „Responsible Care Global Charter“ und die daraus formulierten Leitlinien des deutschen Responsible-Care-Programms haben zum Ziel, die Leistungen der chemischen Industrie für Produktsicherheit, Umweltschutz, Gesundheit, Sicherheit für Anlagen und Security kontinuierlich zu verbessern. Responsible Care® setzt dabei auf freiwillige Kooperationen mit staatlichen Stellen und anderen Interessenvertretern, die weit über die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften hinausgehen.
Die Grundlage aller Aktivitäten bei Merck zu Responsible Care® bilden interne Regelwerke, wie z. B. die „Corporate
EHS Policy“, und das „Merck Group EHS, Security and Quality Manual“. Der Fokus des Unternehmens bei der Umsetzung der Responsible Care Global Charter liegt derzeit insbesondere auf den Themen Produktsicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz.
Bezüglich unserer weit gefächerten Aktivitäten zum betrieblichen Umweltschutz legen wir derzeit den Schwerpunkt auf den Klimaschutz. In diesem Rahmen haben wir uns eine
Reduktion der Treibhausgas-Emissionen um 20 % im Jahr 2020 zum Ziel gesetzt. Kernthemen sind außerdem
Wasser und Abwasser,
Materialverbrauch und Recycling sowie
Biodiversität. Die
Prozesssicherheit hat traditionell eine hohe Priorität für Merck – und zwar sowohl unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten als auch aufgrund des Schutzes unserer Mitarbeiter. Diese umfasst die Planung, den Bau, den bestimmungsgemäßen Betrieb, die Änderungen und die Stilllegung von Produktionsstätten und Lagern.
Der ganzheitliche
Arbeitsschutz umfasst die Vermeidung von Arbeitsunfällen, berufsbedingter Krankheiten und arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren. Unser 2010 neu definiertes Ziel ist es, die „Lost Time Injury Rate“ (LTIR: Anzahl der Arbeitsunfälle mit Arbeitsausfallzeit bezogen auf 1 Million Arbeitsstunden) bis 2015 auf 2,5 zu senken.
Ein integraler Bestandteil unserer täglichen Arbeit ist auch die „Corporate Security“. Corporate Security dient dem Schutz der intellektuellen und materiellen Werte sowie der Reputation von Merck mit Blick auf externe Gefahren. Die Aufgaben und Ziele der Corporate Security werden in der „Merck Corporate Security Policy“ für das Unternehmen festgelegt. In den Gesellschaften finden regelmäßige Audits der Abteilung Corporate Security zur Ermittlung der Optimierungspotentiale statt.