99 Prozent der in der Merck-Gruppe verwendeten Versuchstiere sind Mäuse und Ratten. Andere Tierspezies werden nur dann zu Versuchen verwendet, wenn aufgrund wissenschaftlicher Voruntersuchungen oder Erfahrungen abzusehen ist, dass die Ergebnisse aus Versuchen an Ratten und Mäusen nicht aussagekräftig sind. Bei Sicherheitsprüfungen in der Arzneimittelentwicklung ist die Prüfung an einer Nagerspezies (Ratte, Maus) und zusätzlich an einer Nichtnagerspezies (Hund, Schwein, Affe) gesetzlich vorgeschrieben. So können mögliche Nebenwirkungen vor der Erstanwendung am Menschen erkannt und in die Nutzen-Risikobewertung einer Substanz eingeschlossen werden. Die Sicherheit des Menschen steht bei all diesen Versuchen an erster Stelle.