Behandlungen

Mit seinen Produkten möchte Merck die Lebensqualität der Menschen verbessern. Diesen Anspruch setzen wir auf dreierlei Weise um: Zum einen entwickeln wir Arzneimittel, die neuartige Behandlungen für schwere Erkrankungen ermöglichen. Zum anderen engagieren wir uns dafür, dass auch bedürftige Menschen Zugang zu unseren Medikamenten erhalten. Außerdem setzen wir uns für vernachlässigte Krankheiten in den Entwicklungsländern ein.
 

Produkte zur Behandlung schwerer Erkrankungen

Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten zur Behandlung von schweren Krankheiten mit ungedecktem medizinischen Bedarf. Unser Portfolio umfasst derzeit Arzneimittel zur Behandlung von Krebs (Erbitux®, Cetuximab), Multipler Sklerose (Rebif®, Interferon beta-1a), Unfruchtbarkeit (Gonal-f®, Follitropin alfa), endokrinen Erkrankungen (Saizen® und Serostim®, Somatropin) sowie kardiometabolischen Erkrankungen (Concor®, Bisoprolol, Glucophage®, Metformin). Daneben engagieren wir uns auch bei der Erforschung und Entwicklung von „Orphan Drugs“- Medikamente zur Behandlung besonders seltener Krankheiten. Im Jahre 2009 wurde Kuvan® zur Behandlung von Hyperphenylalaninämie als „Orphan Drug“ zugelassen.

Programme für Patienten

Mit sogenannten „Compassionate Use“-Programmen („Härtefall-Programme“) ermöglichen wir aus humanitären Erwägungen heraus für bestimmte Patientengruppen und in rechtlich eng definierten Ausnahmefällen den Zugang zu behördlich noch nicht zugelassenen, aber bereits aussichtsreich
erforschten Arzneimitteln. So dürfen Ärzte beispielsweise in lebensbedrohlichen Situationen oder bei schwerwiegenden, nicht oder nicht mehr anderweitig therapierbaren Erkrankungen Arzneimittel im Einzelfall auch schon vor ihrer Zulassung anwenden. Dabei verfolgen wir ein proaktives Sicherheitsmanagement und machen die Freigabe eines bestimmten Medikaments von einer sorgfältigen und strikten Risiko-Nutzen- Analyse abhängig.'

Für die verschiedenen Therapiegebiete, in denen wir tätig sind, haben wir außerdem Hilfsprogramme für Patienten entwickelt, die über die Behandlung und die ärztliche Beratung hinausgehen. Die Patienten werden beispielsweise mit Informationen zur Grunderkrankung oder zur
Lebensführung mit der Erkrankung unterstützt. Ein Beispiel kommt aus den USA, wo Patienten mit Multipler Sklerose ein kostenfreies Beratungsangebot unseres amerikanischen Tochterunternehmens EMD Serono nutzen können. Über eine zentrale Anlaufstelle („MS LifeLines“) sind die Betroffenen und ihre Familienmitglieder in ein weitverzweigtes Hilfsnetzwerk eingebunden, über das sie telefonisch oder per Internet
Auskünfte einholen können. Solche Beratungsangebote wurden auch für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch sowie für an Auszehrung leidenden HIV-Patienten und Menschen mit Wachstumshormonmangel eingerichtet.

 
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