+ Nachhaltige Produktentwicklung

Der Grundstein für ein nachhaltiges Produkt wird in der Produktentwicklung gelegt. Merck hat daher verschiedene Initiativen gestartet, um den ökologischen Fußabdruck seiner Chemieprodukte zu reduzieren.
 
„Sustainable Protection“ und “Design for Sustainability”
Bei Merck Millipore laufen derzeit zwei Kampagnen. „Sustainable Protection“ wurde im Jahr 2010 von der ehemaligen Sparte Performance & Life Science Chemicals ins Leben gerufen. Diese bündelt die vielfältigen Aktivitäten der Sparte im Bereich Nachhaltigkeit. Wir konzentrieren uns dabei auf die Sicherheit für den Anwender, den sorgfältigen Umgang mit Ressourcen und den Umweltschutz. Auch das im Jahr 2010 übernommene Unternehmen Millipore startete unter dem Titel „Design for Sustainability“ eine Kampagne. Im Vordergrund steht dabei die Untersuchung der Auswirkungen von Produkten auf Mensch und Umwelt über den ganzen Lebenszyklus hinweg und die Ableitung von Optimierungspotentialen. In diesem Rahmen wird z. B. der Einsatz von vollständig biologisch abbaubaren und kompostierbaren Bioplastik geprüft. Zur Anwendung kommt Bioplastik bereits für den Reagenzglashalter EcoStand®. 2011 werden wir Analysen zur Ökoeffizienz für verschiedene Plastikarten abschließen und weitere Einsatzmöglichkeiten in unseren Produkten prüfen. Die neue Sparte Performance & Life-Science hat sich zum Ziel gesetzt, Vorreiter für nachhaltige Produkte in der Life-Science-Industrie zu  werden.
 
„Green3“-Konzept
Daneben bietet die Sparte Performance Materials seinen Kunden für Liquid Crystals-Produkte seit 2010 mit dem Konzept Green³ ein umfassendes Paket an: Wir entwickeln innovative, umweltfreundliche Materialien für energieeffiziente Bildschirme. Darüber hinaus helfen wir unseren Kunden ihre Produktionsabläufe umweltfreundlich zu gestalten und unterstützen sie bei der Herstellung umweltfreundlicher LC-Displays. Dazu haben wir beispielsweise ökoeffiziente und WEEE-konforme (EU Waste Electrical and Electronic Equipment Directive) Verwertungsverfahren für gebrauchte LC-Displays entwickelt. Integraler Bestandteil dieses Konzepts ist unsere Green Product Policy, mit der wir uns sowohl zur Einhaltung aller internationaler und länderspezifischer Gesetze und Regulierungen (REACH, RoHS) als auch zur Einhaltung von freiwilligen Substanzverboten und Selbstbeschränkungen bestimmter Industrien oder einzelner Kunden verpflichten, wie beispielsweise der „Halogen-free Policy“. Gleichzeitig verbietet unsere freiwillige Sicherheitspolitik die Verwendung akut toxischer, mutagener und anderweitig gefährlicher Stoffe, die im Endprodukt verbleiben. Das Green³-Konzept soll im Jahr 2011 auch auf den Kosmetikbereich von Performance Materials ausgeweitet werden.
 

WEITERE INFORMATIONEN

HINWEIS:

Auf dieser Seite finden Sie – mit einem „+“ gekennzeichnet – zusätzlichen Inhalt im Vergleich zu unserem gedruckten CR-Bericht 2011.