Talente gewinnen

 
Mit unserem auf Innovationen basierenden Geschäftsmodell sind wir auf Talente und gut ausgebildete Mitarbeiter in unserem Unternehmen angewiesen. An fast allen Standorten steht Merck vor der Herausforderung, im Wettbewerb mit anderen Unternehmen die benötigten Talente zu gewinnen und zu halten.
Gerade in Europa und den USA verschärft sich die Lage mittel- bis langfristig aufgrund des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels. In den Schwellenländern bestehen die Herausforderungen in hohen Fluktuationsraten und sich schnell verändernden Rahmenbedingungen. Merck sucht kontinuierlich nach Chemikern, Ingenieuren, Informatikern, Betriebswirten, Pharmakologen, Medizinern, Biostatistikern und Biochemikern.
Mit einer im Jahr 2010 gestarteten Kampagne unter dem Motto „Make great things happen“ wollen wir uns in allen Märkten als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Unser Ziel ist, Merck als Arbeitgeber zu etablieren, der vielfältige Möglichkeiten bietet, mit interessanten und innovativen Produkten zu arbeiten, und Karrieremöglichkeiten in einem internationalen, motivierenden und respektvollen Arbeitsumfeld eröffnet.
Darüber hinaus soll die Kampagne auch unsere ausgeprägte soziale Verantwortung widerspiegeln sowie unser Engagement für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Arbeit und Freizeit. Um die richtigen Themen und strategischen Felder der nächsten Jahre anzusprechen, führte Merck eine systematische Analyse der Interessen, Sichtweisen und Anforderungen von Mitarbeitern und potenziellen Bewerbern durch.
  
Bereits im Jahr 2008 haben wir damit begonnen, eine weltweite elektronische Bewerbermanagement- Plattform einzuführen. In 2009 und 2010 wurde diese Plattform in China und Mexico eingeführt und begonnen, sie bei Merck Millipore zu integrieren. Zum Ende des Jahres 2010 arbeiteten neun Länder, die 37 % der Mitarbeiter abdecken, mit dieser Plattform; bis Ende 2011 werden es 20 Länder mit etwa 57 % der Mitarbeiter sein.
Die Auswahl neuer Mitarbeiter basiert auf unserem „Merck Competency Compass“ mit dem wir herausragende Mitarbeiter identifizieren und gewinnen wollen – und zwar innerhalb und außerhalb von Merck. Für Experten, wie beispielsweise Naturwissenschaftler in der Forschung, eröffnen wir besondere Karrierewege.
  
Ende 2010 haben wir einen umfassenderen Ansatz für die strategische Arbeitskräfteplanung entwickelt: Zusätzlich zur Besetzung derzeit offener Stellen werden wir den langfristigen Personalbedarf strategisch planen. Wir werden intern und extern geeignete Mitarbeiter identifizieren und den Kontakt zu diesen pflegen, um sie dann bei uns einsetzen zu können. In 2011 wird dieser Ansatz weiterentwickelt und in der Organisation implementiert.
 

Antidiscrimination legislation implemented
National antidiscrimination legislation has been passed throughout Europe in order to implement the corresponding EU directives. In Germany, the “General Law on Equal Treatment” (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz - AGG) applies. At Merck, we implement this through numerous company agreements as well as our globally valid Code of Conduct.  The staff of Human Resources and the works council have been informed in detail. All senior executives must complete an online training course on the intranet. All the German companies of the Merck Group have set up company discrimination complaint departments, which was one of the main requirements of the AGG.

Opportunities for women
Merck encourages women to realize their opportunities and take on responsible positions in the company. While women represent around 43 Percent (2009) of the Merck Group’s global workforce, they hold only 12% of top management positions. With our cross-mentoring program, we are targeting the promotion of female executives.
Opportunities for young people
Merck wants to offer as many young people as possible solid vocational training and therefore offers vocational training exceeding the company’s own requirements. At the end of 2009, Merck had 519 vocational trainees in Germany (2008: 503), working students and interns are not included in this figure. Because the German dual training system, which links theoretical training in vocational training schools with practical training in the companies, is something very unique, Merck cannot report comparably date for the entire Group.
Opportunities for people with disabilities
Our goal is to offer professional opportunities to people with disabilities or re-integrate them into the workforce. In Germany, large companies are required by law to fill five percent of their positions with people with disabilities. Comparable quotas do not exist in other countries. In 2009, we filled 4.1 percent of positions in Germany with people with disabilities. Our goal is at 5 percent. We are focusing in particular on those employees who become disabled during their career in order to create optimum working conditions for them.
 
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