Landnutzung & Biodiversität

Zum Schutz des Bodens müssen Produktionsanlagen so gesichert sein, dass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen freigesetzte Chemikalien nicht in den Boden gelangen können. Unsere Produktionsstandorte liegen daher in der Regel in ausgewiesenen Industrie- und Gewerbegebieten. Um den Schutz des Bodens sicherzustellen, ist eine Entsiegelung von Flächen häufig nicht möglich.
Da unsere Standorte aber auch Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten darstellen, bemühen wir uns, den Anteil an unversiegelten Flächen, wann immer möglich, zu erhöhen.
Für den Standort Darmstadt haben wir bereits im Jahr 1995 ein Grün- und Freiflächenkonzept entwickelt. Rund 30 % des Betriebsgeländes sind heute begrünt. Die Grünflächen werden je nach Lage im Werk und entsprechend ihrer jeweiligen Funktion so gestaltet, dass die Funktionalität von Betriebsflächen verbessert und der ökologische Wert von Freiflächen weiterentwickelt wird. Im Jahr 2008 haben wir einen Vertrag mit der Stadt Darmstadt geschlossen, mit dem der Rahmen für die verstärkte Berücksichtigung des Naturschutzes im Rahmen der industriellen Nutzung des Geländes und einer verbesserten Integration des Werkes in das städtische Umfeld gesetzt wird. Unter anderem geben die vereinbarten Planungsrichtlinien vor, den Anteil einheimischer Pflanzen zu erhöhen. Bei der Planung neuer Standorte und Anlagen berücksichtigen wir ökologische Aspekte, wie Durchlüftung, kleinklimatisch wirksame Flächennutzungsstrukturen und energieeffiziente Baukonzepte.
Bei der Planung der Erweiterung unseres Standortes in Corsier-sur-Vevey haben wir eine Biodiversitätsstudie durchgeführt. Um die angrenzenden Alpenwiesen zu schützen, haben wir einen Landschaftsplan erstellt, die Pflege wird durch einen ansässigen Bauern durchgeführt.
Beim Kauf und Verkauf von Standorten werden diese auf eventuelle Umweltverschmutzungen untersucht. Wir übernehmen die Verantwortung für von uns verursachte Verschmutzungen.