| Erreichung bisheriger Ziele |
| Strategisches Ziel | Maßnahmen | Bis wann? | Status | |
| Erlangen eines ISO 14001:2004-Gruppenzertifikats | | 2010 | 2010 Im Jahr 2009 wurden alle 54 Standorte erfolgreich zertifiziert und im November 2010 rezertifiziert. | erreicht |
- Zertifizierung der 15 im Juli 2010 akquirierten Millipore-Produktionsstandorte
| 2011 | | läuft |
Reduktion der direkten und indirekten Treibhausgas-Emissionen (Scope 1 und 2) der Merck-Gruppe um 20 % (Basisjahr 2006) | - Systematische Untersuchung des Energieverbrauchs an den Standorten
- Hebung von wirtschaftlichen Energieeinsparpotenzialen
- Reduktion von prozessbedingten Emissionen
| | 2020 Im Jahr 2009 sanken die Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zum Jahr 2006 um 9 %. Neben Einsparerfolgen, z. B. 4 % an den beiden größten Standorten Darmstadt und Gernsheim, wurde der Rückgang auch durch die globale Wirtschaftskrise verursacht. Im Jahr 2010 stiegen die Treibhausgas-Emissionen gegenüber 2009 um 14 %, gegenüber dem Basisjahr 2006 um 4 %. Ursache dafür waren in erster Linie die positive wirtschaftliche Entwicklung und die damit einhergehenden höheren Produktionsmengen. | läuft |
| Steigerung der Verwertungsquote von Abfällen (Anteil des wieder verwendeten Abfalls am Gesamtabfall) um 20 % auf mindestens 57 % | Es wurden keine speziellen Maßnahmen definiert | 2010 | - Verwertungsquote 2009: 59 %
- Verwertungsquote 2010: 62 %
Das Abfallaufkommen und auch die Verwertungsquote werden stark von Bau- oder Sanierungsmaßnahmen beeinflusst. In 2010 haben wir festgestellt, dass Bodenabfälle, die auf Deponien verwertet wurden (Oberflächenabdeckung/-gestaltung), bei der Datenerfassung fälschlicherweise als Abfall zur Beseitigung statt als Abfall zur Verwertung eingeordnet wurden (ungefährliche Bodenabfälle; 2010: 12.700 t, 2009: 26.700 t). Dies haben wir rückwirkend bis 2006 korrigiert. Dadurch wurde das Ziel einer Verwertungsquote von > 57 % nachträglich erreicht. | |