Alle Kennzahlen

Finanzielle Kennzahlen finden Sie in unserem Geschäftsbericht.
 

Werte und Management

Compliance
Interne Audits zu Korruption und Sozialcharta
Anzahl20062007200820092010
Zum Thema Korruption3140363234
Zu den Themen der Sozialcharta--------26
Schulungen der Mitarbeiter zum Verhaltenskodex (inkl. Anti-Korruption)
Anzahl20062007200820092010
Absolvierte Online-Kurse8.0008.8065566.4008.600
Die geringe Anzahl an absolvierten Online-Kursen im Jahr 2008 ist auf eine Systemumstellung zurückzuführen.

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Produkte

Kosten Forschung & Entwicklung
Kosten Forschung & Entwicklung
in Mio. EUR20072008200920102011
Pharma8911.0911.2031.1921.248
Chemie137143141205269
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Mitarbeiter

Mitarbeiterstruktur
Mitarbeiter
Anzahl20062007200820092010
Gesamte Mitarbeiter zum Stichtag 31.12.29.99930.96832.80033.06240.562
Im Jahr 2010 ist die Gesamtzahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Jahr 2009 um 23 % angestiegen. Die Veränderung der Mitarbeiterzahl ist im Wesentlichen durch die Akquisition des Life-Science- Unternehmens Millipore bedingt, die Merck im Juli 2010 vollzogen hat.

Mitarbeiter nach Regionen
Anzahl20062007200820092010
Europa17.16718.93019.10618.57621.679
  davon Deutschland8.7349.0979.4319.56210.340
Nordamerika2.7032.0342.1572.0514.909
Lateinamerika 3.7674.0544.3704.2724.546
Asien, Afrika, Australien 6.3625.9507.1678.1639.428
Während die Mitarbeiterzahlen in Europa, Nord- und Lateinamerika im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr konjunkturell bedingt leicht rückläufig waren, verzeichneten wir in Asien, Afrika und Australien einen Zuwachs von 14 %. Der Grund hierfür war die Erweiterung des Pharmageschäfts in China und Indien, die Übernahme des Pigmentherstellers Suzhou Taizhu Technology in China (insgesamt 455 neue Mitarbeiter) und die Akquisition des Bioscience-Unternehmens Bangalore Genei in Indien (insgesamt 288 neue Mitarbeiter). In Nordamerika ging die Mitarbeiterzahl um 4 % zurück, da in den USA der Standort Madison (Wisconsin) mit 243 Mitarbeitern geschlossen wurde. In Lateinamerika ging die Zahl um 2 % zurück, da in Brasilien zwei Standorte – São Luís und Barra do Corda – mit insgesamt 117 Mitarbeitern veräußert wurden. In 2010 gab es bedingt durch die Millipore-Akquisition Zuwächse in allen Regionen: Europa: 17 %, Nordamerika: 139 %, Lateinamerika: 6 % und Asien, Afrika und Australien: 15 %. Die größten Anstiege der Mitarbeiterzahlen, die im Zusammenhang mit dieser Akquisition stehen, waren in folgenden Ländern zu verzeichnen: in den USA (2.712), in Frankreich (1.323), in Irland (484), in Indien (272), in Japan (204), in China (188), in den Niederlanden (153) und in Brasilien (105) .

Altersstruktur *
Anzahl20062007200820092010
Unter 21 Jahre42944541360**54**
21 bis 30 Jahre1.4381.5181.5641.3681.441
31 bis 40 Jahre  2.493 2.507 2.428 2.305 2.237
41 bis 50 Jahre2.7032.9073.0593.2153.308
51 bis 60 Jahre 1.4131.5321.5711.6201.743
Über 60 Jahre 72749290100
Altersdurchschnitt (Jahre)  39,6 39,7 39,9 41,5 41,7
* Bezieht sich nur auf die deutschen Standorte Darmstadt, Gernsheim und Grafing (rund 22 % der Mitarbeiter der Merck-Gruppe in 2010).
** Die geringere Zahl der Mitarbeiter unter 21 Jahren ist darauf zurückzuführen, dass Auszubildende hier seit 2009 nicht mehr mitgezählt werden.

Arbeitszeit
in Prozent20062007200820092010
Vollzeit-Mitarbeiter9492949494
Teilzeit-Mitarbeiter 68666
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Mitarbeiterfluktuation
Mitarbeiterfluktuation
20062007200820092010
Fluktuationsrate*1,331,271,761,430,99
* Bezieht sich nur auf die deutschen Standorte Darmstadt, Gernsheim und Grafing (rund 22 % der Mitarbeiter der Merck-Gruppe in 2010).


Die Flukuationsrate ist berechnet nach der BDA- Formel: Abgänge × 100/Durchschnittsbelegschaft in Prozent, bereinigt, d.h. ohne Austritte wg. Pensionierung, Tod, befristete Arbeitsverhältnisse sowie Wechsel zu Tochterfirmen (BDA: Bundesverband der deutschen Arbeitgeberverbände).

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Grundprinzipien der Internationalen Arbeitsorganisation
Einhaltung der ILO-Arbeitsnormen
in Prozent30.06.
2006
30.12.
2007
30.12.
2008
30.12.
2009
30.12.
2010
Vollzeit-Mitarbeiter (Standardvertrag, ohne Außertarifliche) mit vertraglich festgelegter Arbeitszeit von maximal 48 Stunden/ Woche  19599999999
Vollzeit-Mitarbeiter (Standardvertrag) mit mindestens 15 Urlaubstagen/ Jahr   28793939594
Mitarbeiterinnen mit Zugang zu Mutterschutzprogrammen  392798997100
Mitarbeiter mit dem Recht auf Kollektivverhandlungen 48461787696*
Standorte, die Kinderarbeit, wie in der ILO Konvention 138 definiert, ausschließen 100100100100100
Jüngster Mitarbeiter, ohne Auszubildende (Alter) 1818171717
1 ILO: Hours of Work (Commerce and Offices) Convention, 1930 (No. 30)  
2 ILO: Holidays with Pay Convention (Revised), 1970 (No. 132)  
3 ILO: Maternity Protection Convention (Revised), 1952 (No. 103) 
4 ILO: Freedom of Association and Protection of the Right to Organise Convention, 1948, (No. 87)
* Im Jahr 2010 erfasste Merck den Anteil der Mitarbeiter, die prinzipiell das Recht auf

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Lokales Mindestgehalt
Lokales Mindestgehalt
in Prozent20062007200820092010
Anteil Standorte, die ein Mindestgehalt über dem lokalen Mindestgehalt garantieren99929494100
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Arbeitsschutz
Arbeitsunfälle
in Prozent20062007200820092010
Lost Time Injury Rate (Anzahl Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen pro 1 Mio. Arbeitsstunden)6,94,73,93,43,0
Anzahl Todesfälle 03101
Bei der Ermittlung der Indikatoren wurden bei Merck angestellte Mitarbeiter erfasst, beaufsichtigte Arbeitnehmer von Fremdfirmen und selbstständige Auftragnehmer sind nicht berücksichtigt. Durch gezielte Maßnahmen im Bereich der Unfallprävention (z. B. Schulungen und Aktionen zur Stärkung der Sicherheitskultur) konnte die LTIR kontinuierlich verringert werden. Durch eine Verpuffung am Standort Darmstadt kam im Jahr 2008 eine Mitarbeiterin ums Leben. Bei Autounfällen kamen in den Jahren 2007 und 2010 insgesamt vier Außendienstmitarbeiter in Venezuela und Kolumbien ums Leben.

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Aus- und Weiterbildung
Ausgaben für Weiterbildung der Mitarbeiter
in EUR20062007200820092010
Durchschnittliche Fortbildungskosten pro Mitarbeiter1.1031.6431.0641.1021.152
Auszubildende
in Prozent20062007200820092010
Anteil Auszubildende an der Gesamtbelegschaft*6,25,75,65,75,9
* Bezieht sich nur auf die deutschen Standorte Darmstadt, Gernsheim und Grafing (rund 22 % der Mitarbeiter der Merck-Gruppe in 2010).

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Vielfalt in der Belegschaft
Anteil Frauen in Unternehmensbereichen und Gruppenfunktionen
in ProzentPharmaChemieGruppen-
funktionen
Anteil Frauen473321
Geschlechterverhältnis
in Prozent20062007200820092010
Anteil Frauen4142424343
Anteil Frauen in Führungspositionen
(Grade 14+ Positionen)*
nicht
erfasst
nicht
erfasst
nicht
erfasst
1722
* In den Zahlen sind die Mitarbeiter der im Juli 2010 akquirierten Millipore Corporation nicht enthalten, da das Global Grading-System dort noch nicht implementiert ist.

Internationalität
20062007200820092010
Anzahl Nationalitäten*nicht
erfasst
nicht
erfasst
117111128
Anzahl Nationalitäten in Führungspositionen
(Grade 14+ Positionen)*
nicht
erfasst
nicht
erfasst
nicht
erfasst
5655
Anteil Nicht-Deutscher in Führungspositionen
(Grade 14+ Positionen)* in Prozent
 nicht
erfasst
nicht
erfasst
nicht
erfasst
 5857
* In den Zahlen sind die Mitarbeiter der im Juli 2010 akquirierten Millipore Corporation nicht enthalten, da das Global Grading-System dort noch nicht implementiert ist.

Merck arbeitet mit dem Global Grading System von Towers Watson zur Positionsbewertung. Für alle Positionen der Merck-Gruppe stehen insgesamt 23 unterschiedliche Funktionsgruppen (sog. Global Grades) zur Verfügung, um die Positionen zu bewerten und um damit eine gruppenweite Vergleichbarkeit der Positionen zu schaffen.

Mitarbeiter mit Behinderung
in Prozent20062007200820092010
Anteil Mitarbeiter mit Behinderung*3,83,84,24,03,6
* Bezieht sich nur auf die deutschen Standorte Darmstadt, Gernsheim und Grafing (rund 22 % der Mitarbeiter der Merck- Gruppe in 2010).

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Langfristige Versorgungszusagen
Mitarbeiter
in Mio. EUR20062007200820092010
Barwert aller Versorgungszusagen per 31.12 .1.6071.6661.5861.8782.356
Der Barwert aller Versorgungszusagen, von denen Pensionszusagen einen großen Anteil einnehmen, ist im Jahr 2010 um 25 % gestiegen. Die Höhe des Barwertes der Versorgungsverpflichtungen kann sich durch Veränderungen relevanter Bewertungsparameter, zum Beispiel des Zinssatzes, der Gehaltssteigerungsrate oder der Sterbewahrscheinlichkeiten, wesentlich erhöhen oder verringern. Die Pensionsverpflichtungen werden regelmäßig, mindestens jährlich, auf Basis extern erstellter versicherungsmathematischer Gutachten bewertet.

Altersversorgung
in Prozent20062007200820092010
Aufwendungen für Altersversorgung in Mio. EUR971229398132
Anteil Mitarbeiter mit gesetzlicher Rentenversicherungspflicht7180879089
Anteil Mitarbeiter mit betrieblicher Altersversorgung (auch zusätzlich zur staatlichen Rentenversicherung)8066706768
Anteil Mitarbeiter, deren Angehörige Anspruch auf eine Hinterbliebenenrente haben4643716771
Versorgung im Krankheitsfall
in Prozent20062007200820092010
Anteil Mitarbeiter mit betrieblicher Unfallversicherung94909997100
Anteil Mitarbeiter mit staatlich garantierter Krankenversicherung7277827888
Anteil Mitarbeiter, bei denen sich Merck an der Krankenversicherung beteiligt  94 81828288
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Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Arbeitszeitregelungen*
in Prozent20062007200820092010
Teilzeitquote10,610,710,910,911,2
Anzahl Mitarbeiter in Elternzeit per 31.12.211221234162426
Anteil der Mitarbeiter, die während der Elternzeit arbeiten  3542384034
* Bezieht sich nur auf die deutschen Standorte Darmstadt, Gernsheim und Grafing (rund 22 % der Mitarbeiter der Merck- Gruppe in 2010).

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Umwelt

Energieverbrauch nach Primärenergiequellen
Direkter und indirekter Energieverbrauch*
in GWh20062007200820092010
Energieverbrauch1.4891.4921.4801.3521.474
* portfoliobereinigt

Der gesamte Energieverbrauch wurde in Übereinstimmung mit dem Greenhouse Gas Protocol für alle vorherigen Jahre (bis zum Basisjahr 2006) auf die jeweils aktuelle Unternehmensstruktur des Berichtsjahres 2010 bezogen und bei Zu- und Verkäufen von Unternehmen oder Unternehmensteilen rückwirkend angepasst (portfoliobereinigt). In die Angaben der Jahre 2006-2010 sind die Daten von Millipore integriert.

Der Gesamtenergiebedarf hat sich im Jahr 2010 um knapp 9 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dies ist auf die Inbetriebnahme neuer Anlagen und eine gestiegene Produktionsmenge zurückzuführen.

Eingekaufte Energie*
20062007200820092010
Gas in Mio. m³77,975,879,072,778,2
Leichtes Heizöl in kt7,89,58,86,78,6
Schweres Heizöl in kt  0,7 0,9 0,6 0,2 0,3
Elektrizität in GWh  533 536 513 472 511
* portfoliobereinigt

Die eingekaufte Energie wurde in Übereinstimmung mit dem Greenhouse Gas Protocol für alle vorherigen Jahre (bis zum Basisjahr 2006) rückwirkend angepasst (portfoliobereinigt). In die Angaben der Jahre 2006-2010 sind die Daten von Millipore integriert.

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Treibhausgas-Emissionen
Direkte und indirekte CO²eq-Emissionen* (eq= Äquivalente)
in kt20062007200820092010
Gesamte CO²eq -Emissionen553611528505574
  Direkte CO²eq-Emissionen 321 374 307 304 352
  Indirekte CO²eq -Emissionen 232 237 221 201 222
* portfoliobereinigt

Die Treibhausgas-Emissionen wurden in Übereinstimmung mit dem Greenhouse Gas Protocol für alle vorherigen Jahre (bis zum Basisjahr 2006) rückwirkend angepasst (portfoliobereinigt). Die dargestellten Jahre 2006-2010 sind inklusive der Daten von Merck Millipore. Die Treibhausgas-Emissionen haben sich im Jahr 2010 um 14 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Neben energiebedingten Emissionen enthalten diese auch prozessbedingte Emissionen, die in besonderem Maße in den Produktionsprozessen der im Juli 2010 akquirierten Millipore Corporation anfallen. Der Anstieg der direkten und indirekten Emissionen um 16 bzw. 10 % ist auf die gesteigerte Produktion zurückzuführen.

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Andere relevante Treibhausgas-Emissionen
Andere relevante CO2-Emissionen
20062007200820092010
Aus Flugreisen* in ktnicht
erfasst
nicht
erfasst
353429
Aus Bahnfahrten** in t nicht
erfasst
 nicht
erfasst
 147 138 160
* Weltweite Erfassung (rund 70- 85 % Abdeckung). Seit 2010 Bilanzierung der flugbedingten CO2-Emissionen durch das Berechnungsmodul AirPlus Information Manager Green Report
** Deutschlandweite Erfassung. Daten werden durch die Deutsche Bahn AG zur Verfügung gestellt.

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Weitere Luftemissionen
Emissionen von ozonabbauenden Stoffen
in t20062007200820092010
Gesamte Emissionen von ozonabbauenden Stoffen0,81,11,30,80,7
Andere Luftemissionen
in kt20062007200820092010
VOC (Volatile Organic Compounds)1,81,91,90,20,2
Stickoxide 0,3 0,2 0,2 0,1 0,1
Schwefeldioxid 0,07 0,03 0,05 0,03 0,03
Staub  0,02 0,02 0,02 0,02 0,02
Der gruppenweite Ausstoß von luftbelastenden Stoffen ist bei Merck insgesamt gering. Der starke Rückgang der VOC-Emissionen im Jahr 2009 ist durch den Verkauf der brasilianischen Standorte Barra do Corda, Sao Luis und Terra Rica begründet.

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Wasserverbrauch
Wasser
in Mio. m³20062007200820092010
Gesamter Wasserverbrauch17,620,021,115,917,9
 Oberflächenwasser (Flüsse, Seen) 6,3 10,8 11,3 7,6 8,7
 Grundwasser 6,4 5,8 6,4 5,4 5,4
 Trinkwasser 4,8 3,4 3,4 2,9 3,8
 Regenwasser und andere Herkünfte 0,02 0,02 0,02 0,02 0,02
Der Gesamtwasserverbrauch hat sich im Jahr 2009 um 25 % im Vergleich zum Vorjahr verringert. Dies erklärt sich mit einem allgemeinen Produktionsrückgang. Im Jahr 2010 ist der Gesamtwasserverbrauch aufgrund der gestiegenen Produktionsmenge um 13 % im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Zudem wurden die Wasserverbräuche von Merck Millipore in 2010 zum ersten Mal mit erfasst. Außerdem nahm die Menge an Oberflächenwasser zu, die bei Merck Serono in Genf zur Energiegewinnung genutzt wird.

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Abwasser
Abwasser
20062007200820092010
Gesamtes Abwasservolumen in Mio. m³8,38,29,38,910,2
Chemischer Sauerstoffbedarf COD in t O2 1.7891.846 1.441 745993
Phosphor in t7,6 9,6 8,7 5,8 8,7
Stickstoff in t 55,2 52,3 51,5 47,961,5
Zink in kg 653 525 703 808 283
Chrom in kg 33 32 3118 20
Kupfer in kg  42 28 30 38 40
Nickel in kg  60 52 50 38 39
Blei in kg  52 48 45 32 38
Kadmium in kg  9 15 9 8 10
Quecksilber in kg  1 2 2 1 1
Arsen in kg  9 5 7 8 7
Das Abwasservolumen hat sich 2010 um 15 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Dies ist mit dem gestiegenen Wasserverbrauch zu erklären. Der chemische Sauerstoffbedarf (COD), ein Indikator für die Wassergüte, ist 2009 um 48 % durch den Verkauf eines Standorts in Brasilien gesunken. 2010 ist dieser Indikator um 33 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ein wichtiger Grund war die Integration der Millipore-Standorte.

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Abfall
Abfall
in kt20062007200820092010
Gesamtabfall188189215162193
  Wiederverwertbarer Abfall 100107 137 96120
  Beseitigter Abfall, gefährlich5252 56 45 47
  Beseitigter Abfall, nicht gefährlich 37 30 222127
Recyclingrate in Prozent des Gesamtabfalls 53 57 64 59 62
Nach einem Rückgang der Abfallmenge im Jahr 2009 um 25 %, der unter anderem durch den allgemeinen Produktionsrückgang begründet war, stieg das Abfallaufkommen in der Merck-Gruppe im Jahr 2010 um 19 % an. Grund dafür war die aufgrund der wirtschaftlichen Lage gestiegene Produktionsmenge, ein Anstieg der im Rahmen von Bau- und Sanierungsmaßnahmen angefallenen Abfälle und die Einrechnung der Abfälle der akquirierten Millipore-Standorte. 46 % der Gesamtabfallmenge im Jahr 2010 waren Boden-, Bau- und Abbruchabfälle (2009: 47 %). Im Jahr 2010 haben wir festgestellt, dass Bodenabfälle, die auf Deponien verwertet wurden (Oberflächenabdeckung und -gestaltung) bei der Datenerfassung als Abfall zur Beseitigung statt als Abfall zur Verwertung eingeordnet wurden. Die Zahlen wurden daher rückwirkend bis 2006 korrigiert. Im Jahr 2009 und 2010 wurden 17,5 bzw. 20 kt der Abfälle energetisch verwertet.

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Transporte von Fertigprodukten
Transportmittel*
in Prozent20062007200820092010
LKWnicht
erfasst
686360193
Schiffnicht
erfasst
29 323536
Flugzeugnicht
erfasst
3 556
* Bezieht sich auf die von deutschen Standorten verschickten Waren

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Aufwendungen für Umweltschutz, Sicherheit und Gesundheit
Aufwendungen für Umweltschutz, Sicherheit und Gesundheit
in Mio. EUR20062007200820092010
Aufwendungen115122131131140
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Gesellschaft

Gesellschaftliches Engagement
Ausgaben für gesellschaftliches Engagement
in Mio. EUR20062007200820092010
Gesamtausgabennicht
erfasst
nicht
erfasst
5,3*6,26,9
* Zahl wurde aufgrund der Neubewertung der Praziquantel-Spende korrigiert

Schulungen der Mitarbeiter zum Verhaltenskodex (inkl. Anti-Korruption)
in Prozent20062007200820092010
Europanicht
erfasst
nicht
erfasst
525629
Asien, Afrika, Australien  nicht
erfasst
 nicht
erfasst
 31 15 37
Lateinamerika  nicht
erfasst
 nicht
erfasst
 13 18 17
Nordamerika  nicht
erfasst
 nicht
erfasst
 4 11 17
* ohne Leuchtturmprojekte

Fokus des gesellschaftlichen Engagements*
in Prozent20062007200820092010
Unterstützung sozial benachteiligter Menschennicht
erfasst
nicht
erfasst
413335
Unterstützung von Bildung und Naturwissenschaften  nicht
erfasst
 nicht
erfasst
 23 19 21
Förderung von Kultur und Sport im Umfeld nicht
erfasst
 nicht
erfasst
 20 15 14
Katastrophenhilfe nicht
erfasst
 nicht
erfasst
 5 6 3
Andere  nicht
erfasst
 nicht
erfasst
 11 27 27
* ohne Leuchtturmprojekte, Basis: Anzahl der Projekte

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Motive des Engagement
Motive des gesellschaftlichen Engagements
in Prozent20062007200820092010
Gemeinnütziges Engagementnicht
erfasst
nicht
erfasst
575856
Investitionen in das Unternehmen  nicht
erfasst
 nicht
erfasst
 27 23 24
Investitionen in die Gesellschaft  nicht
erfasst
 nicht
erfasst
 16 19 20
Basis: finanzielle Aufwendungen und Zeit

Die Motive unseres Engagements ordnen wir Kriterien zu, die sich am Modell der London Benchmarking Group (LBG) und dem Leitfaden der Bertelsmann Stiftung für das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen orientieren. Projekte, die in erster Linie auf Verbesserungen im Gemeinwesen zielen, werden als Investitionen in die Gesellschaft eingeordnet. Projekte, die sich vorwiegend auf unternehmensrelevante Faktoren wie Image oder Personalgewinnung auswirken sollen, summieren wir als unternehmensorientiertes Engagement. Alle übrigen Projekte, die aufgrund ihres geringen Umfangs oder mangels belastbarer Daten nicht einer der beiden zuvor genannten Motivkategorien zugeordnet werden können, jedoch einer gemeinnützigen Organisation zu Gute kommen, erfassen wir als gemeinnütziges Engagement.

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