+ Philanthropie und Produktspenden

Produktspenden und Aktivitäten zum Wohle der Menschen sind keine allein-stehenden Initiativen. Für uns sind sie Elemente eines ganzheitlicheren Ansatzes. Wir unterstützen gesundheitsbezogene Aufklärungs- und Bildungsprogramme und den Aufbau von Kapazitäten und Infrastruktur in Entwicklungsländern, um einen nachhaltigen Zugang zu Arzneimitteln und/oder eine bessere Verteilung und Anwendung von Arzneimitteln sicherzustellen. Arzneimittelspenden sollten vorhandene Gesundheitssysteme der Empfängerländer nicht untergraben. Oft stellen sie keine langfristige Lösung zur Erreichung des Zugangs zu Arzneimitteln dar. Arzneimittelspenden erfolgen in Reaktion auf gezielte Anfragen und werden von den Regierungen der Empfängerländer befürwortet. Die Priorisierung unserer Arzneimittelspenden beruht in Absprache mit unseren Partnern auf einer Bewertung des Bedarfs und des möglichen Einflusses eines Produkts zum Wohle der Patienten und zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit.
Grundsätzlich erfolgen unsere Arzneimittelspenden in Entwicklungsländern. In Notsituationen oder bei bestimmten einmaligen Anfragen können Arzneimittel aber auch direkt an Industrienationen gespendet werden.
 

Alle Arzneimittelspenden von Merck stehen in Einklang mit den diesbezüglichen Richtlinien ("Guidelines for Medicine Donations") der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Außerdem erwarten wir von unseren Mitarbeitern die Befolgung unserer Richtlinien und Verfahren für die Genehmigung und Mitteilung von Sachspenden und Dienstleistungen („Policy and Procedure for Approval and Notifications of Donations and Support“), unseres Verhaltenskodex' und der entsprechenden lokalen Vorschriften.

Wenn Merck seine Produkte direkt vertreibt, ist seine lokale Geschäftsführung für den Vertrieb und die Verwendung innerhalb der etikettierten Verfallsdaten verantwortlich sowie für die Gewährleistung, dass die Produkte an die beabsichtigten Empfänger geliefert werden. Die lokale Geschäftsführung muss außerdem die beabsichtigte Lieferung sowie die sichere Entsorgung von abgelaufenen Produkten gemäß den lokalen Vorschriften dokumentieren.

Bei Vertrieb durch externe Partner erfolgt eine Nachverfolgung, um sicherzustellen, dass die Richtlinien zu Arzneimittelspenden der WHO eingehalten wurden.

Das größte Spendenprogramm von Merck ist das „Merck Praziquantel Donation Program (MPDP)“. 2007 beschloss Merck in Zusammenarbeit mit der WHO ein Programm zur Bekämpfung der Wurmerkrankung Bilharziose. Hierbei handelt es sich um die zweithäufigste Tropenkrankheit in Afrika nach Malaria. 

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Wir verpflichten uns zur Unterstützung von gesundheitsbezogenen Aufklärungs- und Bildungsprogrammen in Entwicklungsländern, die der Bewusstseinsbildung bei Patienten, medizinischen Fachkräften und Regierungen dienen und die Vorteile und richtige Anwendung von Behandlungen erklären.
Eine weitere Priorität von Merck ist der Aufbau von Kapazitäten und Infrastruktur in Entwicklungsländern, um einen nachhaltigen Zugang zu Arzneimitteln und/oder eine bessere Verteilung und Anwendung von Arzneimitteln sicherzustellen.
Beispiele hiefür sind das von Merck betriebene Krankenhaus in Pakistan, unsere Unterstützung des Mutter-Kind-Gesundheitsprogramms von Terre des Hommes in Sri Lanka oder unsere Unterstützung des bislang größten Aufklärungsprogramms zu Schilddrüsenerkrankungen in China. Im Rahmen des Praziquantel-Spendenprogramms von Merck werden Schulungsunterlagen erstellt und verteilt, um die Prävention der Bilharziose weiter zu fördern.

Wir begrüßen die Möglichkeit, bei Spendenaktivitäten, die in Entwicklungsländern einen Zugang zu Gesundheitslösungen ermöglichen, mit Partnern sowohl des privaten als auch öffentlichen Sektors zusammenzuarbeiten.

Die Mehrheit unserer Arzneimittelspenden wird über Nichtregierungsorganisationen (NGOs) oder multilaterale Organe wie die WHO gesteuert. Ein kleiner Teil unserer Spenden wird von unseren Landesgesellschaften in Reaktion auf Notsituationen oder aufgrund gezielter Anfragen von Gesundheitsministerien oder gemeinnützigen Organisationen arrangiert.

We report goals and performance indicators of our major donation and philanthropic activities and monitor the impact of the activities together with our project partners.

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CHARTER ON ACCESS TO MEDICINES IN DEVELOPING COUNTRIES

HINWEIS:

Auf dieser Seite finden Sie – mit einem „+“ gekennzeichnet – zusätzlichen Inhalt im Vergleich zu unserem gedruckten CR-Bericht 2011.