Die Geschäftsleitung von Merck trägt die Gesamtverantwortung für unsere Chartas und Initiativen zu „Access to Health“. Die Entscheidungen des Vorstandes basieren auf der Arbeit der „Access to Health Task Force“ von Merck, zu der obere Führungskräfte aus allen relevanten Bereichen des Unternehmens gehören.
Um eine weiterreichende und stabile Richtlinie bezüglich des Zugangs zu Arzneimitteln aufzustellen, erarbeitet und implementiert die „Access to Health Task Force“ von Merck Grundsätze und Initiativen, die auf die besonderen Bedürfnisse der Menschen in Entwicklungsländern eingehen. Die Arbeitsgruppe wird vom stellvertretenden Leiter von Corporate Health Policy & Market Access geführt und ist dem Leiter von Merck Serono, einem Mitglied der Geschäftsleitung von Merck, unterstellt.
Um informierte Entscheidungen zu treffen, interagiert Merck mit externen Stakeholdern einschließlich Patientengruppen, Regierungsvertretern, Mitarbeitern, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), praktizierenden Ärzten und Experten.
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Um sicherzustellen, dass unsere Marketingaktivitäten im Pharmabereich professionell und transparent durchgeführt werden, halten wir uns nicht nur an die zahlreichen gesetzlichen Vorschriften, sondern haben uns eine eigene Leitlinie - die „Merck Pharmaceutical Marketing Best Practices“ - gegeben.
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Bei unseren klinischen Studien verpflichten wir uns zur Einhaltung aller relevanter Vorschriften und Anforderungen der Länder, der ICH-Richtlinie zur Guten Klinischen Praxis und der Grundsätze der Deklaration von Helsinki. Unsere klinischen Studien werden in allen Ländern weltweit nach denselben hohen ethischen und wissenschaftlichen Standards durchgeführt.
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Weltweit sind mehr als 30 Millionen Menschen mit dem HIV-Virus infiziert. Im Verlauf einer HIV-Infektion geben sogenannte CD4-Zellen Hinweise auf den Zustand des Immunsystems. Sind nur wenige dieser Zellen im Blut, ist die Gefahr größer, dass der Patient an zusätzlichen Infektionen erkrankt. Das Durchflusszytometriesystem Guava Auto CD4/CD4% von Merck wird eingesetzt, um die absolute CD4 T-Zellzahl und den CD4-Prozentwert in Blutproben zu identifizieren und quantifizieren.
In Sambia ist jeder mehr als jeder siebte Erwachsene mit HIV-infiziert und die Lebenserwartung der Bevölkerung im Zuge dessen bereits unter 39 Jahre gesunken. Hilfsorganisationen wie die Catholic Relief Services und die Elizabeth Glaser Pediatric AIDS Foundation haben in den letzten fünf Jahren Guava-Zellzählgeräte für das Center for Infectious Diseases Research in Zambia (CIDRZ) angeschafft. Durch den Einsatz der Geräte in den CIDRZ-Provinzlabors kann das Immunsystem der Patienten mit Hilfe des CD4-Tests ab dem Zeitpunkt der HIV-Diagnose vor Ort überwacht werden. Basierend auf den Erfahrungen dieser Organisationen hat das sambische Gesundheitsministerium das Guava CD4/CD4%-System als ein Testsystem für die CD4-Zählung genehmigt.
Guava-Systeme sind ideal für kleine Ambulanzen, da sowohl Kosten als auch Material- und Personalaufwand niedrig sind. Das System ist einfach zu handhaben und liefert innerhalb von 45 Minuten das Ergebnis.
Aktuell sind mehr als 300 Guava-Systeme in afrikanischen Ländern südlich der Sahara im Einsatz, davon 35 in Sambia.