Merck investiert in Innovationen, um Patienten neue Medikamente anbieten zu können und vorhandene Arzneimittel zu verbessern. Bei der Auswertung von geistigem Eigentum ist ein umsichtiger Ansatz erforderlich.
In diesem Zusammenhang unterstützt Merck die Prinzipien des TRIPS-Abkommens über handelsbezogene Aspekte der Rechte am geistigen Eigentum einschließlich der Doha-Deklaration und Artikel 31f und meldet dementsprechend in den Least Developed Countries (LDCs, deutsch: am wenigsten entwickelte Länder) keine Arzneimittel zum Patent an.
Wir glauben, dass Patentpools eine geeignete Methode sein können, um Produkte zu entwickeln und zu vermarkten. Merck hat dementsprechend keine generellen Bedenken, unter angemessenen Bedingungen Patentpools beizutreten, vor allem, wenn es der Entwicklung von Medikamenten für vernachlässigte Krankheiten dient.
Wir halten auch die freiwillige Lizenzierung für ein geeignetes Werkzeug, um den Zugang zu Medikamenten zu verbessern. Merck wird Möglichkeiten zur nicht-exklusiven, freiwilligen Lizenzierung und damit einer fairen und angemessenen Vergütung aller interessierter Parteien in Betracht ziehen, vor allem, um den Zugang zu Produkten und ihre Bezahlbarkeit in den Least Developed Countries auszuweiten.