Einen positiven Unterschied machen

Viele Technologien von Merck reduzieren den Stromverbrauch und einige optimieren die Leistung von Solarkollektoren

Verantwortung übernehmen, das prägt unsere Kultur seit vielen Generationen. Das gehört einfach zu unserem Wertesystem. Und wir übernehmen diese Verantwortung mit Stolz, ob für unsere Produkte, Mitarbeiter, Umwelt oder Gesellschaft.

Wie wir unserer Rolle als verantwortlich handelnder Corporate Citizen gerecht werden, möchten wir anhand einiger Beispiele veranschaulichen.

Als Beitrag zum Klimaschutz hat sich Merck ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2020 wollen wir unsere gesamten (direkten und indirekten) CO2-Emissionen um 20 Prozent verringern – gemessen am Stand von 2006. Dazu koppeln wir unsere gesamten Aktivitäten mit Initiativen, die auf eine Verringerung bei Energieverbrauch, Emissionen und Abfallprodukten bei gleichzeitig höherem Leistungsgrad abzielen. Diese Maßnahmen reichen vom Ausschalten nicht benötigter Lichtquellen über die Verwendung von Recyclingpapier für die meisten Druckaufgaben bis zum Einkauf grüner Energie aus erneuerbaren Ressourcen und der Modernisierung von Heiz- und Kühlsystemen an unseren größeren Standorten.

Bis Mitte 2009 entsprachen 28 unserer 54 Produktionsstandorte der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 oder einer vergleichbaren Vorgabe.

Um unser Klimaziel bis zum Jahr 2020 zu erreichen, legen wir den Schwerpunkt auf 15 Standorte, die zusammen 80 Prozent der weltweiten Gesamtemissionen des Unternehmens verursachen. Entsprechende Erfahrungswerte haben wir: Unser 2002 postuliertes Ziel einer 10-prozentigen CO2-Verminderung bis zum Jahr 2010 absolvierten wir, auch durch den verstärkten Einsatz energieeffizienter Fertigungsprozesse, schon vor dem selbst gesetzten Termin.

Viele der Technologien, an denen wir arbeiten, zeichnen sich durch einen geringeren Energieverbrauch aus. Weniger ist mehr: Diesen Kurs setzen wir konsequent fort.

Mit unseren umweltfreundlichen Lösungen für die Solarindustrie treiben wir den Einsatz erneuerbarer Energien voran. Kompetenz aus unserem Unternehmen ermöglicht den effizienten Betrieb von Meerwasser-Entsalzungsanlagen in trockenen Weltregionen. Unsere innovativen organischen Leuchtdioden (OLEDs) leisten einen ebenso maßgeblichen wie nachhaltigen Beitrag zur Energieeinsparung. Unsere Flüssigkristalle erhöhen die Energieeffizienz von Bildschirmen durch eine signifikante Reduzierung der erforderlichen Hintergrundbeleuchtung. Und unsere neuartigen Elektrolytgemische, das Herzstück moderner Lithium-Ionen-Akkus, revolutionieren die elektrische Antriebstechnik im Automobil.

Ganz gleich, wo auf der Welt: Wir wollen einen Beitrag für das Wohl des Menschen leisten. Als Indonesien im September 2009 von einem gewaltigen Erdbeben mit über 1.000 Todesopfern erschüttert wurde, spendete unser Standort Indonesien Medikamente, Geldmittel und Vitaminprodukte. Und wir beteiligten uns am Wiederaufbau der Häuser betroffener Mitarbeiter in der Region. 

Wir unterstützen aber auch beispielsweise die globale Anti-Bilharziose-Initiative der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Rahmen des Merck-Praziquantel-Spendenprogramms durch die kostenlose Bereitstellung des Medikaments Cesol® 600. Unsere Zusagen für den Zeitraum zwischen 2007 und 2017 belaufen sich auf rund 200 Millionen Tabletten im Wert von etwa 80 Millionen Dollar. Einen Beitrag leisten wir auch im Kampf gegen Arzneimittelfälschungen, die besonders in Entwicklungsländern eine ernstzunehmende Gesundheitsgefahr darstellen. Die von uns getragene Initiative Global Pharma Health Fund e.V. stellt mit dem GPHF Minilab® ein mobiles Kompaktlabor zur Verfügung, das Fälschungen schnell und kostengünstig identifiziert und bereits in über 70 Ländern zum Einsatz kam.

Wir bringen auch in den Kommunen, an denen wir mit Standorten vertreten sind, unsere Zeit, Kompetenzen und Ressourcen ein, unterstützen aktiv – oftmals durch unsere Mitarbeiter – wohltätige Zwecke vor Ort und geben unser Wissen durch Kooperationen mit Hochschulen weiter. Im Jahr 2008 haben wir knapp 8 Millionen Euro – rund 1,4 Prozent unseres Vorsteuerergebnisses – in Corporate-Citizenship-Projekte investiert, an denen viele unserer Mitarbeiter beteiligt waren.

Rund um den Globus arbeiten rund 40.000 Menschen für Merck. Ihnen allen möchten wir dasselbe transparente, motivierende Umfeld bieten, ganz gleich, wo auf der Welt. Wie richtig wir mit unserem Ansatz liegen, zeigen die Ergebnisse der von uns weltweit regelmäßig durchgeführten Mitarbeiterbefragung.

Bestätigung erhielten wir 2010 auch von der renommierten Fachzeitschrift The Scientist, die Merck Serono zu den 25 Top-Arbeitgebern in der Life-Science-Branche zählt (PDF). In drei Kategorien schnitt Merck Serono besonders gut ab: gesellschaftliche Verantwortung, Mitarbeiterloyalität und Vereinbarung von arbeitsbezogenen und persönlichen Wertvorstellungen.

 
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